Ulm. Rund einen Monat nach dem Messerangriff in einem Ulmer Einkaufszentrum geht es dem lebensgefährlich verletzten Opfer besser. Der Zustand des 25-Jährigen sei nicht mehr kritisch, teilte die Staatsanwaltschaft auf Anfrage mit. Die Ermittlungen würden noch andauern. Der mutmaßliche Täter hatte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.
Der 29-Jährige soll Mitte Januar mit einem Messer auf mehrere Angestellte eines Elektronikmarktes losgegangen sein. Ein 22 Jahre alter Mitarbeiter wurde bei dem Angriff leicht verletzt, sein 25-jähriger Kollege erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.
Mutmaßlicher Täter auf der Flucht gestoppt
Der Eritreer war auf der Flucht durch Schüsse der Polizei gestoppt und schwer verletzt worden. Er sitzt in Untersuchungshaft. Laut Behörden war er ausreisepflichtig. Weil Eritrea seiner Verpflichtung, eigene Staatsbürger zurückzunehmen, aber nicht nachkommt, sind Abschiebungen in das Land nicht möglich.
Der Mann war laut Polizei bereits in der Vergangenheit wegen Gewaltdelikten aufgefallen und hatte bis Dezember eine Haftstrafe verbüßt.
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