1. Startseite
  2. Überregionales
  3. Stuttgart & Südwest
Logo

Champions League
Mittelstädt erwartet «sehr, sehr viele Pfiffe» gegen den VfB

Vor dem Vorrundenspiel Galatasaray Istanbul - VfB Stuttgart
Freut sich auf die Stimmung in Istanbul: Maximilian Mittelstädt. Foto: Tolga Uluturk
Vor dem Vorrundenspiel Galatasaray Istanbul - VfB Stuttgart
Es wird laut, es wird hitzig: Darauf stellt sich jedenfalls VfB-Trainer Sebastian Hoeneß ein. Foto: Tolga Uluturk
Musikbox? Heavy Metal? Der VfB Stuttgart will dem frenetischen Galatasaray-Publikum in der Champions League auch ohne besondere Methoden beikommen.

Istanbul. Für Nationalspieler Maximilian Mittelstädt helfen mit Blick auf die erwartete heiße Stimmung bei Galatasaray Istanbul auch keine besonderen Trainingsmethoden. Selbst mit Heavy Metal könne man so eine Atmosphäre nicht simulieren, antwortete der Verteidiger des VfB Stuttgart auf eine entsprechende Frage vor dem Champions-League-Spiel am Dienstag (18.45 Uhr/DAZN). Im Vergleich zum sonstigen europäischen Fußball sei klar, «dass du sehr, sehr viele Pfiffe gegen dich einstecken wirst».

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß hatte kurz zuvor gesagt, dass die Schwaben auf zusätzliche Maßnahmen in den Übungseinheiten verzichtet hätten. «Wir haben keine Musikbox aufgestellt», sagte der 44 Jahre alte Stuttgarter Coach. Die äußeren Umstände seien aber speziell: «Ein ganz großer Faktor ist das Stadion, sind die Fans, es wird sehr, sehr laut», sagte Hoeneß: «Wir wissen, dass es sehr, sehr intensiv wird, hitzig wird, aber wir freuen uns extrem hier auf die Atmosphäre, die wir erleben werden.»

Mittelstädt sieht VfB nicht als Favorit

In dem 54.000 Zuschauer fassenden Ali Sami Yen Spor Kompleksi sei der mit sieben Punkten aus drei Spielen stark in die Ligaphase gestartete VfB nicht favorisiert, meinte Mittelstädt. «Wenn du nach Istanbul fährst und im Champions-League-Spiel gegen Galatasaray auswärts antreten musst, ist man, glaube ich, jetzt nicht gerade der Topfavorit.» Dennoch könne der VfB den Gastgebern «wehtun».

Galatasaray, in der heimischen Liga Tabellenführer, startete mit Niederlagen bei Sporting Lissabon (1:3) und gegen den FC Barcelona (1:4) in die Königsklassen-Saison, ehe dem türkischen Rekordmeister beim OSC Lille (4:2) der erste Sieg gelang.

Gündogan und Sané spielen derzeit keine große Rolle

Fast gar keine Rolle mehr bei «Cimbom» spielen der ehemalige DFB-Kapitän Ilkay Gündogan, der erst auf fünf Kurzeinsätze kommt, und der ebenfalls noch torlose Leroy Sané, der lediglich beim 0:4 gegen Trabzonspor über 90 Minuten spielen durfte.

Trainer Okan Buruk lobte die beiden früheren Bundesliga-Stars auf der Pressekonferenz vor der Partie dennoch: Gündogan (36) und Sané (30) seien «menschlich und sportlich top» und würden «sehr, sehr hart arbeiten».

© dpa-infocom, dpa:261102-930-933701/1