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Nations League
Mutig und aggressiv: Jeltsch will Klopp von sich überzeugen

Fußball-Nationalmannschaft - Mixed Zone
Erstmals bei der Nationalelf im Fokus: Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart. Foto: Federico Gambarini
Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart könnte gegen Serbien oder Griechenland erstmals für die Nationalelf spielen. Seine Spielweise passt gut zum Ansatz von Bundestrainer Klopp, denkt der Verteidiger.

Herzogenaurach. Abwehr-Toptalent Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart glaubt vor seinem möglichen Länderspieldebüt, dass er mit seiner Spielweise gut zum Ansatz des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp passt. «Ich würde sagen, ich bin ein aggressiver Verteidiger, mutig, auch offensiv denkend», erklärte Jeltsch vor den Nations-League-Spielen am Donnerstag in München gegen Serbien (ZDF) und am Sonntag in Griechenland (RTL, beide 20.45 Uhr). «Ich hoffe, dass ich mich zeigen kann und dass ihm das gefallen wird.» 

Die Nationalelf ist für den Verteidiger «das Größte»

Nach den beiden Spielen der DFB-Auswahl gegen die Niederlande (1:1) und Griechenland (0:1) steht der U17-Weltmeister von 2023 im Kader 2 von Klopp - und damit erstmals im Aufgebot für ein A-Länderspiel. Im Trainingscamp in Herzogenaurach sei es zunächst sein Ziel, «das Trainerteam von meinen Qualitäten zu überzeugen», meinte der Innenverteidiger. Für ihn sei die Nationalmannschaft «das Größte, was es gibt».

Dabei will der 20-Jährige künftig von seinen Erfahrungen mit Fußball-Bundesligist Stuttgart in der Champions League profitieren. Sein Debüt in der Königsklasse gab der im Februar 2025 vom 1. FC Nürnberg zum VfB gewechselte Jeltsch kürzlich gegen Viking Stavanger (3:1). Die Königsklasse sei «natürlich die internationale Topklasse. Da will ich Erfahrungen sammeln, da will ich Spielminuten sammeln. Mich daran gewöhnen, mich da zeigen».

Ein großes Ziel: Wieder an Spanien herankommen

Länderspiele sieht der gebürtige Franke «vom Niveau her und auch vom ganzen Glanz» aber noch einmal eine Stufe höher. Dabei denke er an Länder wie Spanien und dessen Welt- und Europameisterteam. «Da wollen wir auch hinkommen.» 

Beim VfB mit Trainer Sebastian Hoeneß scheint sich Jeltsch nach einer Eingewöhnungsphase endgültig durchgesetzt zu haben. Der 1,87 Meter große Profi stand in dieser Saison in bisher allen sechs Pflichtspielen in der Startelf. Sollte seine Entwicklung so weitergehen, könnte er auch für die Nationalelf eine gute Perspektive haben. 

Neben ihm gehört sein VfB-Kollege Maximilian Mittelstädt ebenfalls zum DFB-Aufgebot gegen Serbien und Griechenland. Die Stuttgarter Josha Vagnoman und Chris Führich, die im ersten Kader standen, sind dagegen abgereist.

© dpa-infocom, dpa:260929-930-761373/1