Grosselfingen. Nach dem Feuer auf einem Geflügelhof in Grosselfingen (Zollernalbkreis), bei dem rund 400 Tiere verendeten, spenden Freunde und Bekannte im Internet für die betroffenen Landwirte. Rund 31.500 Euro waren bereits am Morgen bei der Aktion auf der Plattform gofundme zusammengekommen. Den Spendenaufruf hat ein Freund der Landwirte organisiert, wie der SWR berichtet. Die Ursache für den Brand mit Millionenschaden ist weiter unklar.
«Was über Generationen aufgebaut wurde, ging in wenigen Minuten in Flammen auf», schreibt Spendenorganisator Michael Pyka auf gofundme. Innerhalb kürzester Zeit hätten bei dem Brand das Futterlager und diverse Ställe in Flammen gestanden. «Was bleibt, ist nicht nur der materielle Schaden, sondern auch der Verlust von Erinnerungen, Sicherheit und Alltag.»
Spendenziel liegt bei 45.000 Euro
Pyka schreibt davon, dass nicht nur mehr als 400 Tiere gestorben seien, sondern auch das Futter für die Tiere vernichtet worden sei und Schäden an Maschinen und Gebäuden entstanden seien. Mit der Spende könnten Unterstützer unter anderem die Futterversorgung sichern und den Wiederaufbau des Hofes ermöglichen. Als Spendenziel gab er 45.000 Euro an.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte am Samstagnachmittag hatten Teile des Hofes laut Polizei schon komplett in Brand gestanden. In einer Halle waren demnach teure landwirtschaftliche Maschinen untergebracht. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Bei dem Einsatz wurden zwei Feuerwehrleute laut Polizei leicht verletzt.
Noch am Montag brannten laut Polizei Strohballen. Sie müssten erst mit einem Bagger auseinandergezogen werden, sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben einer Sprecherin war am Montag die Kriminaltechnik für Ermittlungen zur Brandursache vor Ort. Bis Ergebnisse dazu vorliegen würden, werde es allerdings noch dauern. In einer ersten Mitteilung hatte die Polizei von etwa 600 verendeten Gänsen und Hühnern berichtet.
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