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Mann erschossen
Nach Leichenfund in Auto: Anklage wegen Mordes erhoben

Toter in Auto entdeckt – Hinweise auf Fremdverschulden
Das Todesopfer ist ein 41 Jahre alter Mann. (Archivbild) Foto: Lucas Röhr
Anfang des Jahres wird ein erschossener Mann in einem geparkten Auto entdeckt. Nach monatelangen Ermittlungen erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage.

Neuenbürg. Rund sieben Monate nach einem Leichenfund in einem Auto in Neuenbürg (Enzkreis) hat die Staatsanwaltschaft Karlsruhe Anklage gegen den mutmaßlichen Täter erhoben. Dem 40 Jahre alten Mann mit italienischer Staatsangehörigkeit wird Mord vorgeworfen.

Der Beschuldigte soll den 41 Jahre alten Mann erschossen haben, «um sich seiner Verbindlichkeiten gegenüber dem Tatopfer zu entledigen», heißt es in der Mitteilung. Die Staatsanwaltschaft spricht demnach von heimtückischem Mord aus Habgier. Der 40-Jährige befinde sich weiterhin in Untersuchungshaft. Ein Zeuge hatte den leblosen Mann Ende Februar in einem geparkten Auto auf einem öffentlichen Parkplatz in Neuenbürg entdeckt. Der Tote war demnach als Hausmeister und Gastronom tätig und lebte im westlichen Enzkreis.

Nach dem Fund hatte die Polizei die Sonderkommission «Motor» mit mehreren Dutzend Ermittlern eingerichtet, die rund 200 am Tatort gesicherte Spuren sowie Bilder von Überwachungskameras auswertete. Anfang April war der tatverdächtige 40-Jährige in Neuenbürg festgenommen worden. Nach Angaben der Ermittler kannten sich Täter und Opfer.

© dpa-infocom, dpa:260922-930-725595/1