Ravensburg. Der weltweit tätige Pharmakonzern Vetter verzeichnet weiter kräftiges Wachstum. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen laut vorläufigen Angaben einen Umsatz von 1,26 Milliarden Euro – ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Zum Gewinn macht das Familienunternehmen mit Hauptsitz im oberschwäbischen Ravensburg traditionell keine Angaben.
Der Pharmadienstleister steckte in den vergangenen Jahren immer wieder Geld in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten. Im Saarland soll nun für mehrere hundert Millionen Euro ein Werk für 2000 Beschäftigte entstehen. Geplant ist in Saarlouis ein neuer pharmazeutischer Produktionsstandort für injizierbare Medikamente. Das Unternehmen gilt in diesem Bereich als Weltmarktführer und wächst seit Jahren. Die Zahl der Beschäftigten liegt aktuell bei 7.300.
Der 1950 vom Apotheker Helmut Vetter gegründete Familienbetrieb ist Spezialist für flüssige und gefriergetrocknete Medikamente, die in Spritzen und andere Injektionssysteme abgefüllt werden. Damit werden Krankheiten wie Krebs, Multiple Sklerose und rheumatische Arthritis behandelt. Seit 2016 hat sich der Umsatz verdoppelt.
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