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Hoher Schaden erwartet
Polizei ermittelt nach Brand in landwirtschaftlichem Gebäude

Polizei ermittelt nach Brand in landwirtschaftlichem Gebäude
Ein Bagger des Technischen Hilfswerk (THW) reißt Teile des Gebäudes ab. Foto: Jason Tschepljakow
Schweißarbeiten könnten das Feuer ausgelöst haben, durch das eine Scheune komplett ausbrannte. Die Feuerwehr kämpft weiter gegen Glutnester. Ein Übergreifen auf andere Gebäude gilt als ausgeschlossen.

Altheim.  Ein landwirtschaftliches Gebäude in Altheim (Alb-Donau-Kreis) ist vollständig in Flammen aufgegangen und abgebrannt. Nach ersten Erkenntnissen sollen Schweißarbeiten an einem Fahrzeug in dem großen Schuppen zum Feuer geführt haben, wie ein Polizeisprecher sagte.

Der 48-jährige Mitarbeiter, der die Schweißarbeiten durchführte, erlitt eine Rauchgasvergiftung und einen Schock. Ein Notfallseelsorger kümmerte sich um ihn. Ein Klinikaufenthalt sei nicht nötig gewesen. Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. 

Das Gebäude brannte komplett aus, zudem riss das Technische Hilfswerk mit einem Bagger das Gebäude teilweise ab, damit die Feuerwehr an Glutnester kommt. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro.

Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie Rettungswagen und ein Hubschrauber waren am Morgen zur Einsatzstelle geeilt. In der Scheune hatten sich verschiedene Gerätschaften, Werkzeuge und Fahrzeuge befunden. Auch ein Silo sei vom Brand betroffen.

Ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude konnte verhindert werden. Unter anderem führten Landwirte der Feuerwehr über große Wasserkanister Löschwasser zu und halfen so dabei Schlimmeres zu verhindern. Die Feuerwehr werde voraussichtlich noch bis in den Abend mit dem Feuer beschäftigt sein und Glutnester bekämpfen.

© dpa-infocom, dpa:260925-930-743191/1