La Nucia. Trotz der Negativserie von sechs sieglosen Spielen am Stück und der großen Personalprobleme in der Abwehr ist Trainer Lukas Kwasniok zum Auftakt der Spielrunde im neuen Jahr zuversichtlich. «Ich glaube, dass wir gut gerüstet sind. Wir werden alles dafür geben, um Heidenheim in der Tabelle hinter uns zu lassen. Es wird kein Zuckerschlecken werden, da müssen wir unseren Mann stehen», sagte der FC-Coach im spanischen Trainingslager in La Nucia vor dem Duell beim Tabellen-17. am Samstag (15.30/Sky).
Allerdings plagen den FC große Personalsorgen in der Defensive, wo mit Luca Kilian, Timo Hübers, Joel Schmied und Rav van den Berg gleich vier Spieler ausfallen. Zudem ist Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey (Manchester City) noch kein Startelfkandidat. «Wir müssen ihn erst einmal ankommen lassen, er muss die Namen der Jungs lernen. Er ist mit im Kader, aber es ist unwahrscheinlich, dass er gleich beginnen wird», sagte Kwasniok.
Interesse an Bornauw
Die Kölner sind um weitere Verstärkung in der Abwehr bemüht. Im Blickpunkt steht dabei der frühere FC-Profi Sebastiaan Bornauw, der bei Leeds United noch nicht den Durchbruch geschafft hat.
Dass der FC als Aufsteiger nach einem guten Start in der Liga zuletzt geschwächelt hat, ist für den Kölner Trainer kein Drama. «Ich kann betonen, in den letzten 33 Jahren hat der FC eine Bundesliga-Saison nur dreimal auf einem einstelligen Platz beendet. Dann muss man den elften Platz als Aufsteiger in dieser Saison nach 15 Spielen zu schätzen wissen», sagte der Kölner Chefcoach. «Wir haben uns eine gute Ausgangslage für die verbleibenden 19 Spiele erarbeitet», betonte Kwasniok.
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