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Landtagswahl Baden-Württemberg
SPD-Chef Stoch verpasst Direktmandat in Heidenheim

Landtagswahl in Baden-Württemberg
Das Direktmandat kann der SPD-Chef in seinem Wahlkreis nicht gewinnen. Foto: Marijan Murat
Nach dem SPD-Tief im Land verpasst Landeschef Andreas Stoch auch das Direktmandat in seinem Wahlkreis.

Stuttgart. Der SPD-Landespartei- und Fraktionschef Andreas Stoch hat dem vorläufigen Auszählungsergebnis zufolge in seinem Wahlkreis Heidenheim 15,9 Prozent der Erststimmen geholt. Stoch landet damit auf dem vierten Platz hinter den Wahlkreiskandidaten von CDU, AfD und Grünen. Bei der Landtagswahl 2021 waren es noch 20,2 Prozent gewesen.

Der 56 Jahre alte Rechtsanwalt stammt aus Heidenheim und war in der grün-roten Koalition von 2013 bis 2016 Kultusminister von Baden-Württemberg. Die SPD-Landtagsfraktion hatte er seit 2016 geleitet. Zwei Jahre später wählten die Genossen den Vater von vier Kindern auch zum Landesparteivorsitzenden. 

Nach dem historischen Tief der SPD im Land kündigte Stoch noch am Wahlabend seinen Rücktritt als Landes- und Fraktionschef an. Im Landtag wolle er aber weiter vertreten sein, sagte er in Stuttgart.

© dpa-infocom, dpa:260308-930-788224/1