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Trotz Krise: Senft spürt beim KSC «volle Überzeugung»

Maximilian Senft
Trainer Maximilian Senft hatte einen schwachen Start beim KSC. (Archivbild) Foto: Gregor Fischer
Karlsruhes Trainer gibt Einblick in Gespräche mit Bossen, Mitarbeitern und Fans. Zudem erklärt er, wie er die Spieler vor der wichtigen Partie gegen Darmstadt anpacken will.

Karlsruhe. Trainer Maximilian Senft spürt trotz der derzeitigen Krise des Karlsruher SC eine «volle Überzeugung» im Club. Alle wüssten, «dass es gerade nicht leicht ist», sagte der Österreicher vor dem Spiel des badischen Fußball-Zweitligisten gegen den SV Darmstadt 98 am Sonntag (13.30 Uhr/Sky). Der Sport sei nun mal emotional. Es sei «wichtig, dass nicht alle naiv sind, aber schon an diesem Weg festhalten», so Senft. «Das spüre ich von allen Seiten.»

In den Gesprächen mit den Vorgesetzten würden schon auch Dinge gesagt, «die nicht passen». Den Austausch mit den Fans beschrieb der im Sommer verpflichtete Coach zudem als «unglaublich konstruktiv und positiv».

Nur ein Punkt aus fünf Spielen

Die Karlsruher haben von den vergangenen fünf Liga-Spielen vier verloren und in diesem Zeitraum einzig beim 2:2 bei Hannover 96 einen Punkt geholt. Vor allem mit der Anzahl der Gegentore sei er «maximal unzufrieden», sagte Senft. 14 Treffer hat der KSC in der laufenden Saison schon hinnehmen müssen.

Gegen Darmstadt wollen die Badener für die Wende sorgen. «Es geht vor allem um die Art und Weise, wie wir die Themen bearbeiten», erklärte Senft: «Die Jungs sind keine Maschinen oder Roboter. Ich kann nicht einfach hingehen und denken: Ich tippe A, B, C ein, dann kommt D, E, F raus. Es geht darum, dass wir die Spieler gut kennen und an den richtigen Punkten emotional erwischen. Es geht nicht immer darum, härter zu arbeiten. Wir arbeiten sehr hart.»

Offensiv-Juwel Louey Ben Farhat droht auszufallen. Der 20-Jährige habe sich am Freitag nicht gut gefühlt, so Senft. Womöglich werde der Stürmer krank.

© dpa-infocom, dpa:261016-930-850333/1