Reutlingen. Nach dem Brand in einem Umspannwerk in Reutlingen samt großflächigem Stromausfall steht der Verfassungsschutz in engem Austausch mit den polizeilichen Ermittlungsbehörden. «Dem Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg liegen derzeit keine weiterführenden Erkenntnisse zur mutmaßlichen Brandstiftung in Reutlingen vor», teilte eine Sprecherin mit. «Bislang wurden noch keine Bekennerschreiben veröffentlicht.»
In der Nacht hatte es im Umspannwerk Reutlingen-West gebrannt, so dass dieses ausfiel. Laut einem Sprecher der Netze BW, die sich die Anlage mit dem regionalen Netzbetreiber FairNetz teilen, gibt es Hinweise auf Brandstiftung. Zehntausende Menschen waren ohne Strom gewesen.
Der Vorfall erinnert an zwei mutmaßlich linksextremistische Brandanschläge auf die Stromversorgung in Berlin im September 2025 und im Januar 2026.
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