Heilbronn/Kalmar. Eine seit Ende Juli vermisste 29-Jährige aus Heilbronn ist tot in Schweden aufgefunden worden. Es bestehe der Verdacht, dass ihr Lebensgefährte sie getötet habe, teilten die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Polizeipräsidium Heilbronn mit. Gegen den 33-Jährigen bestehe ein dringender Tatverdacht.
Die schwedischen Behörden erließen am Freitag einen Europäischen Haftbefehl gegen den Mann und er wurde noch am selben Tag nahe seinem Wohnort im Landkreis Karlsruhe festgenommen. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.
Die Frau war nach Angaben der Ermittler im Juli mit ihrem Lebensgefährten im Urlaub in der schwedischen Region Kalmar. Nachdem ihre Mutter sie als vermisst gemeldet hatte, wurden die schwedischen Behörden eingeschaltet.
Anfang August sei dann in Kalmar eine Frauenleiche gefunden worden. Es hätten sich Anhaltspunkte ergeben, dass sie gewaltsam getötet wurde - weshalb die schwedische Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eröffnete.
Die Tote sei zweifelsfrei als die vermisste 29-Jährige identifiziert worden. Die Ermittlungen – auch durch die schwedische Kriminalpolizei – dauern an.
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