Fellbach. Baden-Württembergs berufliche Schulen bieten neben klassischen Ausbildungen auch Ungewöhnliches wie Zirkus-Training, Game-Design und Ballett. Insgesamt wurden im Schuljahr 2025/26 insgesamt 375 unterschiedliche Bildungsgänge angeboten, wie das Statistische Landesamt in Fellbach mitteilte. Die meisten Schüler gab es bei den klassischen Ausbildungsangeboten.
Im größten Bildungsgang, der Berufsschule, Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung, wurden mehr als 53.700 junge Leute unterrichtet. Die kleinsten Bildungsgänge, wie das drei Jahre dauernde private Berufskolleg für Musikpädagogik oder die Meisterschule Handwerk für Beton- und Terrazzohersteller, hatten hingegen weniger als eine Handvoll Lernende, wie die Statistiker mitteilten.
Es wurden auch eher außergewöhnliche Bildungsgänge angeboten. So besuchten im Schuljahr 2025/26 insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler in Gschwend (Ostalbkreis) eine private Berufsfachschule für Zirkus-Trainer beziehungsweise für Artisten. In Stuttgart ließen sich derzeit 15 Jugendliche oder junge Erwachsene an einer dreijährigen Berufsfachschule für Game-Design ausbilden.
250 überdurchschnittlich sportlich begabte junge Leute besuchten im genannten Schuljahr das dreijährige Berufskolleg für Sport- und Vereinsmanagement. Im Zuge einer zwei Jahre dauernden Ausbildung wurden an der Staatlichen Ballettakademie insgesamt 35 Ballett-Talente in Stuttgart ausgebildet. In Trossingen besuchten gut 30 musikalisch Begeisterte ein privates Berufskolleg für Akkordeonlehrer, wie die Statistiker mitteilten.
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