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Neue Zahlen zu Unfällen
Weniger Menschen bei Verkehrsunfällen getötet

Tödlicher Verkehrsunfall bei Ulm
Etwa alle zwei Minuten hat es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres irgendwo auf Baden-Württembergs Straßen einen Unfall gegeben.(Archivbild) Foto: Rald Zwiebler
Tödlicher Verkehrsunfall bei Neckartailfingen
Innenminister Manuel Hagel (CDU) sagte, es seien zwar weniger Menschen gestorben, «aber jeder Einzelne ist einer zu viel».(Archivbild) Foto: Enrique Kaczor
Mehr Unfälle, aber weniger Tote: Baden-Württemberg meldet einen Rückgang der Todesfälle im Straßenverkehr – doch Innenminister Hagel gibt keine Entwarnung.

Stuttgart. Die Zahl der Unfalltoten ist auf Baden-Württembergs Straßen deutlich gesunken. Insgesamt 161 Menschen kamen nach Angaben des Innenministeriums im ersten Halbjahr 2026 ums Leben, das sind 14,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Auch die Zahl der Schwerverletzten ging um 5,1 Prozent auf 2.562 zurück. 

«Das ist ein positives Signal, aber längst keine Entwarnung», sagte Innenminister Manuel Hagel. Die Zahl der Todesopfer sei zwar gesunken. «Aber jeder Einzelne ist einer zu viel.»

Gleichzeitig krachte es in den ersten sechs Monaten des Jahres im Südwesten häufiger. Von Januar bis Juni registrierte das Innenministerium 154.347 Verkehrsunfälle mit Autos und Motorrädern, Fahrrädern und Elektrorollern. Das waren 2,2 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2025. Bei 16.379 Unfällen wurden Menschen verletzt. Insgesamt erlitten 17.494 Menschen leichte Verletzungen (+ 1,0 Prozent).

© dpa-infocom, dpa:260807-930-495368/1