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Stadtgeschichte
Eine Stadt mit Geschichte und Charakter

Der Köllesturm, ein Torturm der früheren Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert.
Der Köllesturm, ein Torturm der früheren Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert. Foto: Eberhard Spaeth/AdobeStock
Das Stadionsche Schloss, 1756 von Reichsgraf Friedrich von Stadion, Minister und Kanzler des Erzbischofs und Kurfürsten von Mainz, als Sommerresidenz im spätbarocken Stil erbaut.
Das Stadionsche Schloss, 1756 von Reichsgraf Friedrich von Stadion, Minister und Kanzler des Erzbischofs und Kurfürsten von Mainz, als Sommerresidenz im spätbarocken Stil erbaut. Foto: Eberhard Spaeth/AdobeStock
Viele Fachwerkhäuser und eine historische Innenstadt zeichnen die Stadt aus.
Viele Fachwerkhäuser und eine historische Innenstadt zeichnen die Stadt aus. Foto: Eberhard Spaeth/ AdobeStock
Historische Bauwerke, lebendige Kultur und spannende Veranstaltungen prägen das Gesicht der Stadt am Rande des Strombergs.
Zusammenfassung Neu

Bönnigheim verbindet über 1.200 Jahre Geschichte mit Weinbau und Fachwerkromantik. Sehenswürdigkeiten wie die Cyriakuskirche und das Stadionsche Schloss prägen die Altstadt. Im Oktober laden Führungen, Kino und weitere Veranstaltungen zum Entdecken ein.

Unsere Zusammenfassung wurde mit KI erstellt.

Bönnigheim, am Rande des Strombergs gelegen, ist vor allem für seine historische Altstadt, den Weinbau, die Museumskultur und für seine gut erhaltenen Fachwerkhäuser bekannt. Erstmals im Jahr 793 urkundlich erwähnt, kann die Stadt auf eine über 1.200 Jahre alte Geschichte zurückblicken. Anfangs den verschiedenen Klöstern Lorsch, Hirsau und Bebenhausen zugehörig, wurden der Stadt 1284 die Stadtrechte durch die Habsburger verliehen. In dieser darauffolgenden Zeit entwickelte sich der Ort zu einer bedeutenden Handels- und Weinstadt. Um 1377 teilten sich mehrere Adelsfamilien den Besitz und die Verwaltung der Stadt, das sogenannte Ganerbiat, eine mittelalterliche Erbengemeinschaft. Die Spuren sind auch noch heute im historischen Stadtkern zu entdecken.

Besondere Sehenswürdigkeiten

Die Stadt kann sich auf mehrere Wahrzeichen berufen: zum einen die Cyriakuskirche, eine spätgotische Kirche mit historischen Grabmälern, die Ganerbenburg, die früher zur Stadtbefestigung gehörte und dann in den Besitz der Ganerben überging, der Köllesturm sowie das Stadionsche Schloss, das um 1756 im spätbarocken Stil erbaut wurde. Außerdem ist Bönnigheim Teil der Deutschen Fachwerkstraße. Diese Ferien- und Kulturroute verbindet sehenswerte Fachwerkstädte in Deutschland. Aufgrund seiner gut erhaltenen historischen Bausubstanz wurde die Stadt in diese Route aufgenommen.

Kommende Veranstaltungen

Es gibt viel zu entdecken in Bönnigheim: Am 10. Oktober zeigt Sybille Lieberherr auf ihrer Tour „Kräuter mit allen Sinnen“, wie viel Wissenswertes es über die heimischen Wildkräuter und Heilpflanzen herauszufinden gibt. Der Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Florianshütte. Am 11. Oktober wartet das Mobile Kino auf viele Besucher. Die Filmvorführung findet in der Fest- und Turnhalle statt. Am selben Tag kann man auch an der Führung „Frauenwege“ teilnehmen, einer historischen Führung, die sich den prominenten Frauen wie der Schriftstellerin Sophie La Roche in Bönnigheim widmet. Der Treffpunkt ist um 14 Uhr am Burgplatz. Mehr Infos zu den Veranstaltungen gibt es auch auf der Website der Stadt: www.boennigheim.de

Die NEB-Redaktion vor Ort

Im Herzen der Altstadt hat vorübergehend auch die Redaktion des Neckar- und Enzboten ihren Sitz: Während ihr Büro in Besigheim renoviert wird, haben die beiden Redakteure Carola Pigisch und Filip Bubenheimer ihren Arbeitsplatz in den Kavaliersbau am Schloss verlegt, und zwar in den Veranstaltungsraum der Vinothek. Die Bönnigheimer sind herzlich eingeladen, dort vorbeizuschauen – allerdings sind die Redakteure gelegentlich bei Terminen außer Haus. Voraussichtlich bleibt die „Redaktion vor Ort“ noch bis zum 30. Oktober in Bönnigheim – Zeit, die Pigisch und Bubenheimer nutzen wollen, um die Stadt und ihre Bürger noch besser kennenzulernen.