Hofläden haben ihren ganz eigenen Charme: frische Produkte aus der heimischen Landwirtschaft inmitten von Bauernhöfen oder Landwirtschaftsbetrieben. Die Frische schmeckt man sofort. Viele Produkte, die in den Hofläden gekauft werden können, haben Bio-Qualität. Mit dem Kauf unterstützt man gleichzeitig die Landwirte und die Betriebe vor Ort. Baden-Württemberg hat es sich zum Ziel gemacht, bis 2023 ein Anteil der Biofläche im ökologischen Landbau von 30 bis 40 Prozent zu erreichen. Heute hat das Bundesland bereits einen vergleichsweise hohen Bio-Anteil an der Gesamtwirtschaftsfläche vorzuweisen. Für die Landwirte bedeutet ein eigener Hofladen vor allem auch, ohne Zwischenhändler an den Kunden verkaufen zu können. Aber Direktvermarktung zahlt sich noch aus einem weiteren Grund aus: man umgeht das Billigpreis-System und ist von der Preispolitik der Supermärkte unabhängig. Das Thema der Künstlichen Intelligenz wird bei der Vermarktung für die Landwirte zunehmend eine wichtige Rolle spielen, so das Ergebnis einer Tagung von Marketingexperten und Landwirten. (db)
