Viele Menschen sind von Lastwagen genervt. „Long Liner“ quälen sich durch enge Straßen und verstopfen Autobahnen und Ortschaften aber sie sind als Transportmittel unerlässlich. Darüber hinaus waren Lastkraftwagen aber auch immer fahrende Markenbotschafter. In der Blütezeit zwischen den 1960er bis 1990er Jahren prägten Trucks mit bunten Werbeflächen, wie sie heute kaum noch zu sehen sind, die Straßen.
Über 500 Modelle
Mit der Begeisterung über die Gestaltung wurden Modelle im Maßstab 1:87 zu einem beliebten Sammelobjekt. So auch für den Freiberger Sammler Egon Heck. Bis 31. Mai haben Besucher die Gelegenheit, in die faszinierende Welt seiner LKW-Sammlung einzutauchen.
Der Freiberger hat über fünfhundert Modelle verschiedenster Fahrzeugminiaturen zur Verfügung gestellt, die nun bestaunt werden können. Heck wurde das technische Interesse bereits in die Wiege gelegt, als Maschinenbauer arbeitete er für mehrere Firmen in Deutschland, Frankreich und in den USA. Die letzten acht Jahre seines Berufslebens war er bei der Firma Pfauter in Ludwigsburg beschäftigt. Begonnen hat Hecks Sammelleidenschaft als er im Jahr 2000 beim Kauf einer Kiste Hofbräu-Bier seinen ersten -Truck geschenkt bekommen hat. Danach hat er auf Flohmärkten bei jeder sich bietenden Gelegenheit weitere Trucks dazu gekauft. Rund zwanzig Jahre hat er gesammelt und am Ende waren mit fast 600 Exemplaren alle Wände seines Hobbyraumes lückenlos mit Modell-Trucks tapeziert.
Egon Hecks Schätze sind bis 31. Mai in der Ausstellung zu sehen.
Info:
Museum im Schlössle
Unterer Schlosshof 3
71691 Freiberg am Neckar (Stadtteil Geisingen)
Öffnungszeiten: sonntags von 14-17 Uhr und nach Vereinbarung, www.freiberg-an.de
