Ludwigsburg. Wenn immer im November eine neue Spendenrunde bei der LKZ-Aktion Helferherz startet, stellt sich im Frühjahr darauf die spannende Frage: Wie viel Geld hat sich auf den Spendenkonten angesammelt? „Tatsächlich ließen sich die Leserinnen und Leser, Unternehmen und Vereine wieder nicht lange bitten und spendeten großzügig: 250.922,64 Euro kamen zusammen – etwa genauso viel wie im Jahr zuvor“, hatte LKZ-Verleger Gerhard Ulmer am Montag die Antwort parat und nutzte bei der Spendenübergabe im Medienhaus in der Körnerstraße die Gelegenheit, sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern zu bedanken. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten sei diese Großzügigkeit nicht selbstverständlich.
Für die eingeladenen Vertreterinnen und Vertreter örtlicher Hilfsorganisationen stellte sich dann die zweite spannende Frage: Mit wie viel Geld wird ihr Hilfsprojekt von Helferherz unterstützt? 19 Umschläge mit den entsprechenden Infobriefen hatten Gerhard Ulmer und LKZ-Chefredakteurin Ulrike Trampus mitgebracht. Ein Blick auf das Schreiben brachte Klarheit – und viel Dankbarkeit. 181.750 Euro weniger zeigt der Kontostand seit der Spendenübergabe an, das Geld ist gut angelegt. Es kommt Menschen im Landkreis Ludwigsburg zugute, die durch Alter, Krankheit oder Schicksalsschläge in Not geraten sind. „Außerdem stellen wir fest, dass immer häufiger auch Mittel beantragt werden, die Kinder in schwierigen Situationen unterstützen“, so Gerhard Ulmer.
Stellvertretend für alle Teilnehmer der Spendenübergabe ergriff Martin Strecker das Wort und sprach angesichts des Spendenaufkommens von einem Zeichen des Miteinanders und des Zusammenhalts, das in polarisierenden Zeiten wie diesen nicht selbstverständlich sei. Gleichzeitig appellierte der Geschäftsführer des Kreisdiakonieverbandes an die öffentliche Hand, sich auch in finanziell schwieriger Zeit nicht aus dem sozialen Bereich zurückzuziehen, sondern diesen Zusammenhalt zu fördern.
