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Wohnungen nicht mehr nutzbar
Brand in Mehrfamilienhaus in Korntal fordert mehrere Leichtverletzte

Die Feuerwehr rettete vier Menschen mit der Drehleiter aus dem obersten Stockwerk des Gebäudes in der Johannes-Daur-Straße.
Die Feuerwehr rettete vier Menschen mit der Drehleiter aus dem obersten Stockwerk des Gebäudes in der Johannes-Daur-Straße. Foto: KS-Images.de / Andreas Rometsch
Aus noch ungeklärter Ursache ist es am frühen Donnerstagmorgen zu einem Brand in Korntal gekommen. Vier Menschen wurden leicht verletzt, so die Feuerwehr.

Korntal-Münchingen. An Neujahr gegen 0.50 Uhr hat es in einem Mehrfamilienhaus in der Johannes-Daur-Straße in Korntal gebrannt. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Ludwigsburg brach das Feuer aus bislang ungeklärter Ursache in einem Flur im dritten Obergeschoss aus.

Beim Eintreffen der Feuerwehr befanden sich vier Bewohner auf einem Balkon im obersten Stockwerk, ihnen war der Fluchtweg durch den brennenden und verqualmten Hausflur abgeschnitten. Sofort wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und die vier Personen gerettet, heißt es aus Feuerwehrkreisen.

Aufwendige Brandbekämpfung

Parallel dazu drangen mehrere Trupps unter Atemschutz mit zwei Löschrohren ins Gebäude ein. Sie brachten zehn weitere Bewohner aus den unteren Etagen in Sicherheit und begannen mit der Brandbekämpfung. Da der Flur enorm verqualmt war und hohe Temperaturen herrschten, gestaltete sich die Brandbekämpfung aufwendig. Nachdem die Flammen gelöscht waren, wurde das Gebäude mit Hochleistungslüftern entraucht.

Insgesamt vier Verletzte

Vier Personen wurden laut Feuerwehr leicht verletzt, konnten jedoch nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Entgegen der ersten Polizeimeldung wurden keine Einsatzkräfte verletzt, es seien lediglich drei von ihnen vom Rettungsdienst kurz durchgecheckt worden, so Kommandant Fabian Kunberger am Nachmittag.

Mehrere Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar, die Bewohner kamen bei Angehörigen unter. Der Schaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt. Feuerwehr sowie Rettungsdienst und Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort. (red)