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Direkt vom Krankenhaus in die Justizvollzugsanstalt
Nach Femizid in Neckargröningen: Tatverdächtiger jetzt in Haft

Zu den Gründen für das Tötungsdelikt schweigen sich die Behörden aus. Symbolbild: Rolf Vennenbernd/dpa
Zu den Gründen für das Tötungsdelikt schweigen sich die Behörden aus. Symbolbild: Rolf Vennenbernd/dpa Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Knapp vier Wochen nach dem Femizid in Neckargröningen, bei dem eine 48-Jährige getötet wurde, sitzt der gleichaltrige, tatverdächtige Ehemann jetzt in Haft.

Remseck. Der 48-Jährige hat sich laut Polizei nach der Tat am 20. März selbst schwere Verletzungen zugefügt und wurde in einer Klinik behandelt. Er wurde Ende März einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ wegen des Totschlagverdachts Haftbefehl. Am Freitag, 11. April, wurde der 48-Jährige direkt vom Krankenhaus in die Justizvollzugsanstalt überführt. Die Ermittlungen dauern an, teilte die Polizei mit. Warum die Frau sterben musste, dazu schweigen sich die Behörden aus.

Spendenaktion läuft bis 22. April

Der TV Aldingen, die sportliche Heimat der Getöteten und ihrer beiden Söhne, hat eine Spendenaktion gestartet, um die beiden Jungen im Teenageralter und die Menschen, die sich um sie kümmern, zu unterstützen. Die Aktion läuft noch bis 22. April. Mit im Boot ist auch der Arbeitgeber der Getöteten. Aktuell seien 30.000 Euro an Spenden eingegangen. Das Ziel ist ein Ausbildungsfonds für die Jungs. Ob das rechtlich möglich ist, wird derzeit geprüft, so Oliver Braun vom TV Aldingen.

Info: Mehr zur Spendenaktion unter https://tv-aldingen.de.