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Wie die Nachkommen jüdischer Familien Freudental erleben
Besuche im verlorenen Dorf der Vorfahren

Baumpflanzung beim zweiten Nachfahrentreffen im Garten der Erinnerung. Er wurde beim ersten Nachfahrentreffen im Jahr 2017 eröffnet.
Baumpflanzung beim zweiten Nachfahrentreffen im Garten der Erinnerung. Er wurde beim ersten Nachfahrentreffen im Jahr 2017 eröffnet.
Eran Azrielis Familie lebte nur kurz in Freudental. Doch es war ihm wichtig, den Ort kennenzulernen.
Eran Azrielis Familie lebte nur kurz in Freudental. Doch es war ihm wichtig, den Ort kennenzulernen.
Markus Schwab steht an der Mauer des Jüdischen Friedhofs. Mehrere Generationen seiner Vorfahren sind hier bestattet, seine Familie lebte seit dem frühen 18. Jahrhundert im Flecken.
Markus Schwab steht an der Mauer des Jüdischen Friedhofs. Mehrere Generationen seiner Vorfahren sind hier bestattet, seine Familie lebte seit dem frühen 18. Jahrhundert im Flecken.
Thomas Lahusen sitzt im Garten vor der Freudentaler Synagoge, die einst seiner Familie gehörte.
Thomas Lahusen sitzt im Garten vor der Freudentaler Synagoge, die einst seiner Familie gehörte.
Mark und David Rubin und ihre Schwester Barbara Attias waren schon mehrmals in Freudental. Doch ihre Mutter wollte nie wieder zurück.
Mark und David Rubin und ihre Schwester Barbara Attias waren schon mehrmals in Freudental. Doch ihre Mutter wollte nie wieder zurück.
Sie alle stammen aus Familien, die Ermordete zu beklagen haben; ihre Eltern oder Großeltern überlebten die Shoah nur, weil sie rechtzeitig fliehen konnten. Trotzdem kommen die Kinder und Enkel der Freudentaler Juden 80 Jahre „danach“ wieder zurück – und besuchen das Dorf ihrer Vorfahren. Mitunter sogar mehr als einmal.