Kreis Ludwigsburg. Im Sommer nicht selten: Wer sich an heißen Sommertagen eine Erfrischung verschaffen will, greift gerne zu einer eiskalten Cola. Immerhin gehört die Coke zu den beliebtesten Softdrinks der Deutschen. Und wer Cola trinkt, der kennt auch ein bestimmtes Phänomen: Die Cola aus der Dose und aus der Glasflasche schmeckt wesentlich erfrischender als die Cola aus der Plastikflasche. Das Seltsame: Laut Hersteller ist die Rezeptur immer die gleiche. Aber woher kommen die Geschmacksunterschiede?
Zu allererst einmal: Den geschmacklichen Unterschied gibts wirklich. Am beliebtesten ist die Cola aus der Glasflasche, dicht gefolgt von der Dose. Am schlechtesten schneidet aber die Plastikflasche ab. Das liegt in erster Linie an der Kohlensäure - und an der Tatsache, dass Kunststoff beziehungsweise PET nicht „gasdicht“ sind. Aber was heißt das?
Dose, Glas oder PET: Welche Cola schmeckt authentisch?
Da die Plastikflasche nicht gasdicht ist, entweicht das Kohlenstoffdioxid in der Cola, während es in Dosen und Glasflaschen enthalten bleibt. Das beeinflusst den Geschmack. Das Ergebnis: Cola aus der Dose oder Glasflasche schmeckt erfrischender.
Aber auch chemische Reaktionen der Cola mit dem Material verändern den Eigengeschmack des Softdrinks minimal. Die reinste Form der Cola kommt übrigens aus der Glasflasche, bei dem Material kommt es nämlich kaum zu chemischen Reaktionen.



