Kreis Ludwigsburg. Steuert der Ludwigsburger Winter auf einen Kälteschock zu? Während in sozialen Netzwerken bereits von einem schwächelnden Polarwirbel die Rede ist, bleiben die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Stuttgart gelassen – zumindest vorerst. Von den Auswirkungen eines Polarwirbelsplits sei der ganze Landkreis in den kommenden Tagen weit entfernt. „Aktuell gibt es keinerlei Anzeichen dafür“, sagt ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auf Anfrage. Doch schon ab nächster Woche könnte sich die Lage drastisch verschlechtern.
Regen und Glätte bleiben ein Risiko
In dieser Woche bleiben die Temperaturen vergleichsweise mild. In den nächsten Tagen werden sechs bis sieben Grad erwartet, am Wochenende könnten die Werte sogar auf neun bis zehn Grad steigen.
Doch ganz ohne Wetterrisiken kommt die Woche dennoch nicht aus. Zwar bleibt die große Kälte aus, doch Regen in Kombination mit niedrigen Temperaturen kann regional zu Glatteis führen. Autofahrer und Fußgänger sollten daher besonders in den Morgen- und Abendstunden aufmerksam sein.
Mögliches Wetterchaos
Spannender wird der Blick auf die kommende Woche. „Kälte wird erst ab Mittwoch ein Thema“, sagt der DWD-Sprecher. Da sollen die Temperaturen nämlich spürbar sinken. Ob das tatsächlich mit einem schwächelnden Polarwirbel zusammen hängt, sei derzeit noch offen. „Das könnte ein Wetterchaos werden“, sagt der Meteorologe – fügt aber hinzu, dass sich die Lage aktuell noch nicht bewerten lasse.
Unterm Strich bleibt festzuhalten: Vor der kommenden Woche ist ein extremer Wintereinbruch im Kreis Ludwigsburg sehr unwahrscheinlich. Erst danach könnte sich das Wetter deutlich verändern. Wie stark und ob mit extremen Folgen, bleibt abzuwarten.


