Oberstenfeld. Naturschutz ist die Passion der „Biotopis“ und so rückten jüngst 18 Ehrenamtliche auf Initiative von Martin Probst zum Wachtelraingraben aus. Er erstreckt sich hinunter zur Bahnlinie und ist eine kleine, aber wertvolle Obstbaumreihe entlang eines Wasserlaufes. Vor vielen Jahren wurden dort rund 20 Obstbäume gepflanzt. Eine regelmäßige Pflege dieser noch recht jungen Bäume war jedoch längere Zeit nicht mehr möglich. Und wie das bei Obstbäumen eben ist: Bekommt ein Baum zu wenig Licht, streckt er sich immer höher und immer steiler dem Licht entgegen.
Grund- und Pflegeschnitt für die Bäume
Ziel war es, den Bäumen einen längst fälligen Grund- und Pflegeschnitt zu gönnen. So wurde ausgelichtet und aufgeräumt. Nach gut drei Stunden war fast alles erledigt und Martin Probst stellte erfreut fest: „Wenn viele anpacken, geht‘s auf einmal ratzfatz“. Bei einem weiteren Termin war die Grasmahd im Weidenfeld dran, damit anschließend die Weiden geschnitten werden können. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Aktion des Obst- und Gartenbauverein und der Astrid-Lindgren-Grundschule.
Nächster Pflegeeinsatz am 7. Februar
Wie immer bei den „Biotopis“ gehörte auch das gemütliche Zusammensitzen nach getaner Arbeit dazu. Dabei reifte die Einsicht: Es tut einfach gut, draußen zu sein und gemeinsam für die Natur zu schaffen. Und es geht weiter. Am Samstag, 7. Februar, treffen sich die Biotopis ab 9 Uhr vor der Schweißbrücke, um hier die restlichen Obstbäume zu schneiden. Wer Zeit und Lust hat, diese ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen, kann vorbeischauen oder sich bei Martin Probst per Mail an martin@fampro.online oder per WhatsApp unter (0163) 9012382 melden. (red)
