Kornwestheim. Nachdem der Gemeinderat am Donnerstag, 18. Juni, die Umbenennung des Ernst-Sigle-Gymnasiums in öffentlicher Sitzung beschlossen hat, steht nun auch das weitere Verfahren zur Namensfindung fest. Dieses Vorgehen haben Verwaltung und Gemeinderat miteinander abgestimmt, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Wie angekündigt steht vor allem die Beteiligung der Schulgemeinschaft im Mittelpunkt: Die Namensfindung wird sowohl in einer Gesamtlehrerkonferenz als auch in der Schulkonferenz, der neben der Schulleitung auch Eltern- und Schülervertretungen angehören, beraten. Weiterhin plant die Schulleitung ein eigenes Verfahren, in dem die Schülerinnen und Schüler Vorschläge und Anregungen einbringen können.
Schulgemeinschaft macht Vorschläge
Nach diesem Vorgang wird die Jugenddelegation Kornwestheim (JuDeKo) um eine Stellungnahme zum Namensfindungsprozess gebeten. So hat auch die offizielle Jugendvertretung die Chance, ihre Haltung und ihre Ideen vor der Entscheidung einzubringen. Final wird dann der Gemeinderat der Stadt Kornwestheim als offizielle Vertretung der Bürgerschaft über den neuen Namen entscheiden. Im letzten Schritt ist eine Genehmigung des Namens vom Regierungspräsidium als Schulaufsichtsbehörde erforderlich, so die Stadtverwaltung.
Gemeinderat trifft die Entscheidung
Damit sind aus Sicht der Verwaltung die unmittelbar betroffenen Personen – die Schulgemeinschaft, Eltern, Schülerinnen und Schüler – und insbesondere die junge Generation, die sich in Zukunft mit dem neuen Schulnamen identifizieren soll, eng eingebunden. Auch die politischen und gesellschaftlichen Gremien sind auf diesem Wege berücksichtigt.
Das beschlossene Verfahren ist zielgerichtet und ausgewogen angelegt: Nach der schwierigen und sensiblen öffentlichen Diskussion im Frühjahr werden damit nun diejenigen am intensivsten beteiligt, die mit der neuen Namensgebung am engsten verbunden sein werden und den Alltag am Gymnasium selbst prägen. (red)



