Logo

In Ferien wird Busspur markiert

Landratsamt setzt Maßnahme im Zuge von Straßensanierung des Landes um

Bald ist eine Fahrspur bergab Bussen vorbehalten.Foto: Andreas Becker
Bald ist eine Fahrspur bergab Bussen vorbehalten. Foto: Andreas Becker

REMSECK. Mit einem Direktbus sollen Fahrgäste möglichst flott in verschiedene Kommunen gelangen. Deswegen legt er nicht an allen Haltestellen Stopps ein und kommt somit schneller voran. Diese Zeitersparnis geht auf der Linie 432 von Waiblingen nach Ludwigsburg in den Hauptverkehrszeiten aber meist wieder verloren, weil der Bus – wie alle anderen Fahrzeuge auch – vor Neckarrems im Stau steht. Das soll sich diesen Sommer ändern.

Denn die zweite Fahrspur der Landesstraße 1142 von Neckarrems bergauf Richtung Hegnach wird entwidmet und für eine Busspur bergab umgebaut. Wie das Landratsamt Ludwigsburg auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigte, wird die Maßnahme im Zuge der Straßensanierung umgesetzt, die das Regierungspräsidium Stuttgart (RP) am Montag, 3. August, startet.

Laut Pressemitteilung der Landesbehörde wird zunächst die L.1142 zwischen Hegnach und Waiblingen ertüchtigt. Dafür muss die Strecke vom Ortsausgang Hegnach bis zum Ortseingang Waiblingen voll gesperrt werden. Die Umleitung des Verkehrs in Richtung Ludwigsburg erfolgt ab Waiblingen über die Kreisstraße 1909 nach Neustadt und Hohenacker sowie weiter über die Landesstraße 1140 nach Remseck. Die Umleitung in Richtung Waiblingen führt ab Remseck über die Landesstraße 1197 nach Fellbach und die Kreisstraße 1910 nach Schmiden sowie ab Hegnach über die Kreisstraße 1854, die Landesstraße 1197 und die Kreisstraße 1910 nach Fellbach. Kleinhegnach kann nur über Neustadt angefahren werden. Die Umleitung für Radler und Fußgänger führt über Feldwege und wird ebenfalls beschildert.

Voraussichtlich vom 21. August an geht es zwischen Hegnach und dem Ortseingang von Neckarrems mit der Sanierung weiter. Die Maßnahme soll bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein.

Das Land Baden-Württemberg investiert laut Pressemitteilung für beide Streckenabschnitte jeweils rund 500 000 Euro.

Autor: