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Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst
Kliniken im Kreis Ludwigsburg von Streik am Donnerstag und Freitag betroffen

Neben dem Bietigheimer Krankenhaus sind auch das Klinikum Ludwigsburg und die Orthopädische Klinik Markgröningen vom Streik betroffen.
Neben dem Bietigheimer Krankenhaus sind auch das Klinikum Ludwigsburg und die Orthopädische Klinik Markgröningen vom Streik betroffen. Foto: Holm Wolschendorf
Die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst sind am Ende der Woche wieder zum Streik aufgerufen. Deshalb müssen Operationen in den Kliniken verschoben werden.

Ludwigsburg. Um den Druck auf die laufenden Tarifverhandlungen zu erhöhen, hat die Gewerkschaft Verdi erneut zu einem bundesweiten Warnstreik aufgerufen. Am Donnerstag, 13., und Freitag, 14. Februar, gibt es Streiks im Landkreis Ludwigsburg.

Drei Kliniken im Kreis betroffen

Davon sind auch das Klinikum Ludwigsburg, das Krankenhaus Bietigheim-Vaihingen und die Orthopädische Klinik Markgröningen betroffen. Der Warnstreik beginnt am 12. Februar mit der Nachtschicht um 21.30 Uhr und endet am 15. Februar mit Abschluss der Nachtschicht um 6 Uhr.

Trotz der Arbeitsniederlegungen bleibt die Patientenversorgung dank einer Notdienstvereinbarung sichergestellt, teilte die RKH Gesundheit in einer Pressemeldung mit. Durch die Notdienstvereinbarung wird gewährleistet, dass die Versorgung von Patienten auf dem Niveau eines Wochenenddienstes aufrechterhalten wird.

Notfälle werden trotzdem behandelt

Notfälle und Patienten mit schweren Erkrankungen wie Krebspatienten werden demnach ohne Einschränkungen behandelt, so dass die Sicherheit der Patienten zu keiner Zeit gefährdet ist.

Patienten, deren geplante Operation oder Behandlung nicht stattfinden kann, werden vorab über eine Verschiebung ihres Termins informiert. (red)