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Benefizlauf

Runden für den guten Zweck

Am morgigen 7. April startet der Ditzinger Lebenslauf. Für die 21. Auflage der Veranstaltung rechnen die Organisatoren mit einem Teilnehmerrekord.

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Ditzingen. Ganz Ditzingen wird am Sonntag wieder auf den Beinen sein, glaubt Jana Maierhofer fest an die Unterstützung ihrer Mitbürger und Läufer von auswärts, wenn einmal mehr der Lebenslauf zu Gunsten des Vereins Mukoviszidose startet. Maierhofer hat die Hauptorganisation des Großereignisses für dessen 21. Auflage von Elke Detzmeier übernommen, welche die Veranstaltung vor 20 Jahren mit ihrem damaligen Ehemann Manfred Schröder ins Leben gerufen hat.

Denn für Maierhofer ist klar: „Es muss diese Veranstaltung weiterhin geben und sie soll in Ditzingen bleiben“, sagt die gebürtige Ditzingerin, die den Lebenslauf von Jugend an als festen Bestandteil des Lebens in der Stadt kennt. Läufer seien sie und ihr Mann Bernd zwar nie gewesen, aber seit ein paar Jahren schon würden sie hinter den Kulissen in der Logistik mithelfen, organisieren die Getränkeversorgung. Durch die Mukoviszidose-Erkrankung ihres heute neunjährigen Sohnes seien sie dazu gekommen.

Gemeinsam mit rund 200 Helfern aus der Mukoviszidose-Selbsthilfegruppe Ludwigsburg-Heilbronn und aus deren Freundes- und Bekanntenkreis sowie weiteren Freiwilligen und natürlich der Läufer will Maierhofer nun die Zwei-Millionen-Marke an gesammelten Spendengeldern knacken. Viel fehle dazu nicht mehr, nachdem dieses Ziel beim Lebenslauf im vergangenen Jahr nur knapp verfehlt worden sei, berichtet die Organisatorin.

An Läufern dürfte es dafür nicht mangeln. Denn Maierhofer rechnet mit einem Anmelderekord. Mehr als 3600 Teilnehmer von Firmen, Schulen und Vereinen, die in Gruppen starten wollen, hätten sich bereits angekündigt. Dazu kämen meist mindestens 800 Einzelläufer, die sich noch am Veranstaltungstag am Schulzentrum in der Glemsaue anmelden können, weiß sie aus Erfahrung.

Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr gingen 4150 Teilnehmer auf die Strecke. Gemeinsam legten sie 51.609 Kilometer zurück und brachten damit bis zum Abrechnungsstichtag des Vereins 140.000 Euro ein. Wie viel die Läufer pro Runde an Spenden akquirieren können, sei unterschiedlich, erklärt Maierhofer. Denn jeder Läufer suche sich im Vorfeld der Veranstaltung einen eigenen Sponsor oder könne sich auch selbst sponsern. „Bei den Kindergartenkindern sind dies beispielsweise oftmals auch die Eltern oder Oma und Opa.“

Und genau das sei es auch, was den Ditzinger Lebenslauf ausmache. „Er ist ein riesen Familienfest, bei dem von Klein bis Groß alle mitmachen. Das ist das Tolle.“ So starteten die Kindergartenkinder nicht nur in Begleitung ihrer Erzieherinnen, sondern auch von Omas und Opas sowie jüngeren Geschwisterkindern, die im Kinderwagen geschoben werden. „Die Laufgeschwindigkeit bleibt dabei jedem selbst überlassen. Man muss nicht rennen, sondern kann auch walken.“ Wer dennoch lieber den anderen beim Laufen zuschauen möchte, auf den wartet zudem ein Rahmenprogramm mit Livebands und Bewirtung. „So kommen viele auch nur zum Anfeuern.“

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