Vaihingen. Aktuell werden in der Vaihinger Kernstadt und den Stadtteilen Straßenausbesserungsarbeiten ausgeführt. Dabei kann es zu kurzzeitigen Behinderungen im Verkehr kommen. Eine Besonderheit: Bei den Maßnahmen kommt ein sogenannter Blow-Patcher zum Einsatz.
So funktioniert das Patchverfahren
Das Patchverfahren ist eine moderne, effiziente und günstige Art der Straßenreparatur und Schlaglochsanierung, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Dabei wird die Schadstelle mithilfe des Fahrzeuges mit einem Bitumenemulsions-Splitt-Gemisch verfüllt. Der Blow-Patcher kann Schadstellen bis zu einer Tiefe von zehn Zentimetern ausbessern und so die Nutzungsdauer einer Straße verlängern. Auch längere Straßenabschnitte lassen sich auf diese Weise reparieren, ohne größere Verkehrsbehinderungen. Pro Tag bringt der Dreiachser eine Tonne Bitumen und neun Tonnen Splitt aus. Nach einigen Tagen wird der überflüssige Split dann abgefegt.
Verfahren soll wieder etabliert werden
Insgesamt ist diese Methode günstiger als eine herkömmliche manuelle Verfüllung, so die Stadt. Das etablierte Patchverfahren kam zuletzt vor fünf Jahren in Vaihingen zum Einsatz. „Es hat sich bewährt und soll wieder etabliert werden“, sagt Moritz Gollsch vom Tiefbauamt.
Auch wenn diese Arbeitsweise eine schnelle Befahrbarkeit der reparierten Stellen ermöglicht: Da Splitt zum Einsatz kommt, bittet das Tiefbauamt der Stadt die Verkehrsteilnehmer um vorsichtige Fahrweise. Die betroffenen Straßenabschnitte in mehreren Stadtteilen sind entsprechend ausgeschildert. (red)


