Kreis Ludwigsburg. Der Sommer ist längst im Kreis Ludwigsburg angekommen: hohe Temperaturen, Sonnenschein und vor allem starke UV-Strahlung. Allerhöchste Zeit also, sich ein geeignetes Sonnenschutzmittel anzuschaffen. Steht man aber erst einmal vor dem Drogerie-Regal, übernehmen die Fragezeichen. Die klassische Sonnencreme, Sonnenfluid, Sonnenmilch, Sonnenöl oder doch lieber das Sonnenspray? Was davon bietet den besten Schutz?
Die gute Nachricht ist: Vor UV-Strahlung schützen alle Produkte. Die Schutzwirkung hängt nämlich vom Lichtschutzfaktor ab. Dieser kann bei 15, 30 oder auch 50 liegen. Je höher der Faktor, desto länger kann man das Sonnenbad gehen.
Aber: Die flüssigen Emulsionen der Sonnenschutzmittel haben allesamt unterschiedliche Zusammensetzungen. Die Basis können zum Beispiel Wasser oder Öl sein. Und dies wirkt sich dann unter anderem auf die Konsistenz des Sonnenschutzmittels aus. Sonnencreme etwa ist dickflüssig, Sonnenmilch dünnflüssig und Sonnensprays aufgrund des Sprühnebels sehr leicht. Besonders beliebt sind daher die Sprays, weil sie ein leichtes und kühles Gefühl auf der Haut hinterlassen. Und weil die Finger beim Auftragen nicht so fettig werden. Aber genau das ist der Nachteil.
Fettig muss es sein
Die klassische Sonnencreme hat einen sehr hohen Fettanteil. Deswegen bietet der Klassiker so einige Vorzüge, die andere Sonnenschutzmittel nicht bieten. Durch die enthaltenen Fette kann die Sonnencreme nämlich die Wirksubstanzen, die für den Sonnenschutz zuständig sind, besonders gut binden. Außerdem lässt sie sich leichter auf der Haut dosieren und versorgt die Hautzellen dabei noch mit einer ordentlichen Portion Feuchtigkeit. Der dritte Vorteil? Die Fette machen die Sonnencreme wasserfest.
Vergleicht man das Sonnenspray mit dem Klassiker, muss das Spray häufig zwei Mal für den nötigen Schutz aufgesprüht werden. Die Sonnencreme hält dagegen sogar einen erfrischenden Tauchgang durch und ist damit der perfekte Begleiter fürs Freibad oder den Strandurlaub. Beim Sonnenschutzmittel sollte es nämlich fettig sein.



