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Camp im Kreis Ludwigsburg
Ungarische Jugendliche engagieren sich für den Naturschutz

An drei Tagen räumten die ungarischen Jugendlichen gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Mitarbeiterinnen der unteren Naturschutzbehörde Mahdgut ab.
An drei Tagen räumten die ungarischen Jugendlichen gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Mitarbeiterinnen der unteren Naturschutzbehörde Mahdgut ab. Foto: Landratsamt Ludwigsburg
Vize-Landrat Jürgen Vogt hat ungarische Teilnehmer des 27. Jugendnaturschutzcamps im Landkreis Ludwigsburg und ihre Betreuer begrüßt

Kreis Ludwigsburg. Vogt stellte dabei den Landkreis vor und berichtete von der Partnerschaft zwischen dem Komitat Pest und dem Landkreis Ludwigsburg. Diese besteht schon seit 1992. Im Jahr 1997 wurde die gemeinsame Naturschutzinitiative Tápió-Umweltstiftung gegründet. Das ökologisch wertvolle Tápió-Gebiet in Ungarn soll im Rahmen der Partnerschaft erhalten bleiben. Seit dem Beginn der Beziehungen haben bereits zahlreiche fachliche Austauschveranstaltungen stattgefunden, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes.

Das Jugendnaturschutzcamp wird jährlich vom Landkreis Ludwigsburg gemeinsam mit dem Komitat Pest organisiert und von Mitarbeitern der unteren Naturschutzbehörde begleitet. Im vergangenen Jahr besuchten Schüler aus dem Landkreis Ludwigsburg das Tápió-Gebiet. Jetzt lernten ungarische Jugendliche Landschaft und Kultur im Kreis Ludwigsburg kennen.

Einsatz in ehemaligen Weinbergen

Nun fand bereits das 27. Jugendnaturschutzcamp mit deutschen und ungarischen Jugendlichen statt. 13 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 20 Jahren waren mit ihren beiden Betreuerinnen im Kreis Ludwigsburg. Im Rahmen eines einwöchigen Programms engagierten sich die ungarischen Jugendlichen in der praktischen Landschaftspflege und räumten an drei Tagen das Mahdgut von für den Naturschutz wichtigen Flächen auf ehemaligen Weinbergen und in Schutzgebieten ab.

Begeistert Brezeln gebacken

Neben Exkursionen in den Naturpark Stromberg und in das Enztal, besuchten die Jugendlichen das Barockschloss Ludwigsburg und tauschten sich bei einem Empfang im Marbacher Rathaus mit Bürgermeister Jan Trost zum Naturschutzcamp aus. Große Begeisterung löste bei den ungarischen Jugendlichen das Brezelbacken im Brezelmuseum in Erdmannhausen und die Wildtierfütterung im Wildtierpark Tripsdrill aus, so die Pressemitteilung abschließend. (red)