ÖPNV
Ludwigsburg | 25. April 2018

SPD fordert Gipfel zur Stadtbahn

Gemeinderatsfraktionen aus beteiligten Kreiskommunen kritisieren Planung und Information – Heute Debatte in Ludwigsburg

Die Bahnstrecke Ludwigsburg nach Markgröningen, hier ein Abschnitt am Rand der Ludwigsburger Weststadt, ist in weiten Teilen stillgelegt und überwuchert. Erste Untersuchungen der Stadt zeigen aber einen „erstaunlich guten Zustand“, heißt es im Rathaus. Foto: Holm Wolschendorf
Die Bahnstrecke Ludwigsburg nach Markgröningen, hier ein Abschnitt am Rand der Ludwigsburger Weststadt, ist in weiten Teilen stillgelegt und überwuchert. Erste Untersuchungen der Stadt zeigen aber einen „erstaunlich guten Zustand“, heißt es im Rathaus. Foto: Holm Wolschendorf

Kreis Ludwigsburg. Die SPD-Gemeinderatsfraktionen von Ludwigsburg, Möglingen, Markgröningen, Kornwestheim und Remseck setzen sich für einen ÖPNV-Gipfel zur weiteren Planung der Stadtbahn ein. Außerdem müssten die Beteiligten ihre Planungen besser abstimmen. „Landrat Dr Rainer Haas und Ludwigsburgs Oberbürgermeister Werner Spec müssen endlich ihrer Verantwortung gerecht werden und trotz offensichtlicher Differenzen besser zusammenarbeiten“, hieß gestern in einer gemeinsamen Pressemitteilung. „Ein ÖPNV-Gipfel ist überfällig, um einen einheitlichen Wissensstand zu erhalten und ein gemeinsames Vorgehen zu ermöglichen“, so auch der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Jürgen Kessing.

Die SPD beklagt, dass etwa Kostenrechnungen für die Reaktivierung der Bahn zwischen Ludwigsburg und Markgröningen zwar dem Markgröninger Gemeinderat vorgelegt wurden, dies aber in Möglingen und Ludwigsburg nicht erfolgt sei. Ludwigsburgs Baubürgermeister Michael Ilk weist die Kritik zurück. „Dies waren nur Vorüberlegungen, die noch nicht abgestimmt waren.“ Er bestätigt jedoch, dass es sich dabei um Investitionen zwischen 30 und 40 Millionen Euro handelt.

Die SPD beklagt auch, dass Ludwigsburg die Pläne für eine BRT-Schnellbustrasse vorantreibe, obwohl dies in Remseck nicht gewünscht sei. Auch hier hält Ilk dagegen. „Wir haben erst vor zwei Wochen unsere Pläne mit dem Remsecker Rathaus detailliert abgestimmt.“ Landrat Haas kann die Kritik aus der SPD ebenfalls nicht nachvollziehen. „Wir haben die Bürgermeister immer auf dem Laufenden gehalten.“

Ein Ergebnis der Untersuchungen zur Bahnstrecke Ludwigsburg-Markgröningen: Die Gleise seien ein einem erstaunlich guten Zustand, so die Planer.

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Stephan Wolf und Peter Maier-Stein
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