Ludwigsburg. Anlässlich des internationalen „Tag der Flagge“ der Organisation Mayors for Peace (Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für den Frieden) am 8. Juli wird auch vor dem Rathaus in Ludwigsburg die Flagge der Initiative gehisst. Damit bekennt sich Oberbürgermeister Matthias Knecht zur Vision einer atomwaffenfreien Welt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Ludwigsburg.
Gerade in Zeiten zunehmender globaler Spannungen und bewaffneter Konflikte sei es wichtiger denn je, ein Zeichen für Dialog, Verständigung und Abrüstung zu setzen.
Die angespannte globale Lage hat auch direkte Auswirkungen auf Ludwigsburgs einst intensiv gelebte Städtepartnerschaft mit Jewpatorija in der Ukraine.
Seit der Annexion der Krim durch die russische Föderation im Jahr 2014, ruht der Austausch auf Verwaltungsebene. Seit Ausbruch des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ruhen auch die zivilgesellschaftlichen Kontakte, die zuvor noch vereinzelt bestanden. „Wir sind sehr betroffen, dass der Krieg so nahe an unsere Partnerstadt herangerückt ist. Betroffen sind wir nicht zuletzt, weil wir auf offiziellen Wegen keine Möglichkeit haben, direkte Informationen über die Lage vor Ort herauszufinden“, so OB Knecht.
Wie sehr die Stadt den Wunsch nach Frieden in der Ukraine unterstütze, zeige sie durch das Hissen der ukrainischen Flagge vor dem Rathaus. „Wir senden hiermit ein klares hoffnungsfrohes Zeichen aus dem Ludwigsburger Rathaus in die Ukraine, und insbesondere auch an die Bevölkerung von Jewpatorija.“ Schließlich leisteten insbesondere Städtepartnerschaften einen wichtigen Beitrag zur Verständigung zwischen den Völkern und zum Frieden in Europa, fasst der Oberbürgermeister zusammen. (red)


