1. Startseite
  2. Lokales
  3. Stadt Ludwigsburg
Logo

Stadt ruft zu Vorsicht auf
Eichenprozessionsspinner im Ludwigsburger Salonwald

350_0900_109010_.jpg
350_0900_109010_.jpg Foto: Patrick Pleul/dpa
Im Ludwigsburger Salonwald wurden jetzt Nester des Eichenprozessionsspinners festgestellt. Das teilt die Stadtverwaltung am Donnerstag mit.

Ludwigsburg. Der Wald gehört zum Staatswald und wird von Forst Baden-Württemberg bewirtschaftet. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners tragen ab dem dritten Larvenstadium feine Brennhaare, die Hautreizungen, Juckreiz, Ausschläge sowie Augen- und Atemwegsbeschwerden verursachen können – auch durch bloßen Windkontakt. Besonders gefährdet sind Allergiker, Kinder und Menschen mit Atemwegserkrankungen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Im Salonwald befindet sich außerdem ein Trimm-dich-Pfad, dessen Geräte von der Stadt Ludwigsburg betreut werden. Auch dort besteht erhöhte Gefährdung. An den Zugängen und entlang des Pfades wurden Warnschilder aufgestellt.

Anders als in Parkanlagen und auf Spielplätzen ist eine gezielte Bekämpfung im Wald aus mehreren Gründen nicht möglich: „Der Einsatz von Insektiziden würde zahlreiche andere Insekten und damit das gesamte Waldökosystem schädigen.“ Auch ein mechanisches Absaugen der Nester sei im weitläufigen Waldgebiet kaum umsetzbar. Die Stadt hat die zuständige Forstverwaltung informiert – die Verantwortung für Maßnahmen liegt bei Forst BW.

Die Stadtverwaltung bittet um besondere Achtsamkeit und empfiehlt:

• ausgeschilderte Bereiche meiden

• Raupen, Gespinste und Nester nicht anfassen

• Hunde anleinen und von befallenen Bereichen fernhalten

• nach dem Waldbesuch Kleidung wechseln und waschen

• bei Beschwerden ärztlichen Rat suchen. (red)

Warnschilder (hier ein Symbolfoto) weisen am Salonwald auf die Gefahr hin.