Ludwigsburg. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Ludwigsburg waren in den vergangenen Tagen sowohl hauptamtlich als auch ehrenamtlich stark gefordert. Seit Donnerstagmorgen wurden insgesamt rund 29 Einsatzstellen abgearbeitet. Das Spektrum reichte von Kleinbränden und Türöffnungen über Brandmeldealarme und Unterstützung für den Rettungsdienst bis hin zu einem Brand in einem Umkleidegebäude und einem über mehrere Tage andauernden Dehnfugenbrand.
Zahlreiche Einsätze seit Donnerstag
Am Donnerstag mussten die Einsatzkräfte zu insgesamt sieben Einsätzen ausrücken. Neben Türöffnungen und der Unterstützung des Rettungsdienstes durch die Drehleiter galt es, mehrere Kleinbrände abzuarbeiten. Am Freitag folgten zehn Einsätze. Der Schwerpunkt lag dabei auf kleineren Bränden, unter anderem an Mülleimern und im Bereich von Gully-Einläufen.
Der Samstag brachte weitere fünf Einsatzlagen. Dazu zählten insbesondere Brandmeldealarme und Türöffnungen. Zusätzlich stellte die Feuerwehr Ludwigsburg am Samstagabend eine Brandsicherheitswache beim Feuerwerk im Rahmen des Lichterzaubers. Auch während der Veranstaltung mussten die Einsatzkräfte bei mehreren Kleinbränden eingreifen.
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Am Sonntag wurden die Einsatzkräfte zu sieben Einsatzstellen alarmiert. Unter anderem sorgte ein geplatzter Handy-Akku für einen Feuerwehreinsatz. Bei einer gemeldeten Rauchentwicklung in einem Wohnheim stellten die Einsatzkräfte nach der Erkundung fest, dass kein Tätigwerden der Feuerwehr erforderlich war. Zeitweise waren die Einsatzkräfte an drei Einsatzstellen gleichzeitig gefordert.
Brand eines Umkleidegebäudes in der Fuchshofstraße
Am Sonntag gegen 10.25 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem Umkleidegebäude in der Fuchshofstraße alarmiert. Das Feuer wurde mit zwei Löschrohren durch zwei Trupps unter Atemschutz bekämpft. Parallel dazu kam die Drehleiter zum Einsatz, um den Dachbereich zu kontrollieren und eine weitere Brandausbreitung auszuschließen. Rund 30 Einsatzkräfte mit sechs Einsatzfahrzeugen waren etwa zwei Stunden an der Einsatzstelle gebunden.

Um die Einsatzbereitschaft während dieses und weiterer Einsätze sicherzustellen, wurde die verwaiste Hauptfeuerwache durch ehrenamtliches und hauptamtliches Personal nachbesetzt. Dadurch konnte auch während länger andauernder Einsätze die Abarbeitung weiterer Tagesalarme gewährleistet werden.
Besonders kräftezehrend war ein Dehnfugenbrand in der Martin-Luther-Straße, der die Feuerwehr bereits am Freitag forderte und sich auch am Samstag und Sonntag fortsetzte. Am Sonntagabend gegen 21.53 Uhr wurde die Feuerwehr außerdem im Bereich der Körnerstraße zu einer unklaren Rauchentwicklung alarmiert. Die Einsatzkräfte erkundeten den betroffenen Bereich und setzten ein Kleinlöschgerät ein. Zusätzlich wurde ein betroffener Bereich mittels Lüfter belüftet. Der Einsatz konnte nach rund 45 Minuten beendet werden.
Hohe Belastung für Haupt- und Ehrenamt
Durch das Zusammenspiel von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Einsatzkräften konnte die Feuerwehr Ludwigsburg auch bei mehreren parallelen Einsatzlagen ihre Einsatzbereitschaft aufrechterhalten und die anfallenden Einsätze bewältigen. Die Feuerwehr Ludwigsburg bedankt sich deswegen bei allen beteiligten Einsatzkräften sowie den unterstützenden Partnerorganisationen für die gute Zusammenarbeit.




