Ludwigsburg. „Rücken Sie vor bis auf Los“ oder „Gehen Sie ins Gefängnis. Gehen Sie direkt dorthin, ohne über Los zu gehen“: Es gibt kaum ein Gesellschaftsspiel, das so bekannt ist wie Monopoly. Mit seinem Maskottchen Mr. Monopoly und dem quadratischen Spielbrett mit Straßen, Bahnhöfen und einem Gefängnis, hat das Spiel für viele Kultstatus erreicht. Statt Schlossallee, Chausseestraße und Co. könnten jetzt in einer besonderen Edition Straßen und Plätze wie der Arsenalplatz oder die Myliusstraße Teil des Spiels werden – denn im Herbst soll eine Ludwigsburg-Version erscheinen.
Das Monopoly Ludwigsburg ist nicht die erste Städte-Edition, die die Agentur polar1 (Zwickau) gemeinsam mit dem Spieleverlag Winning Moves entworfen hat. „Wir sind immer auf der Suche nach spannenden Regionen und Städten in Deutschland, die sich für eine regionale Monopoly-Edition anbieten“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter von polar1 Florian Freitag: „Eine Version für die ehemalige Residenzstadt mit ihrem reichen architektonischen und kulturellen Erbe hatten wir schon länger geplant.“
Ludwigsburger dürfen mitentscheiden
Wie das Spielbrett bei der Veröffentlichung aussehen wird, steht bisher noch nicht fest, erklärt Freitag.

Denn welche Straßen, Plätze und Sehenswürdigkeiten aus Ludwigsburg schließlich Teil der neuen Edition sein werden, wird erst noch entschieden. Die Ludwigsburger sollen dafür Vorschläge einreichen: Per Post, über die Website ludwigsburg-spiel.de und über die Facebook-Seite von Monopoly Ludwigsburg können noch bis Samstag, 31. Januar, Ideen eingereicht werden. „Wir sind gerade dabei, die Einsendungen zu sammeln und zu sichten“, sagt Freitag. Sobald die Frist abgelaufen ist, sei es möglich, darüber abzustimmen, welche Straßen und Plätze auf einem der begehrten 22 Felder landen. Welche Sehenswürdigkeiten auf dem Karton und dem Spielfeld abgebildet werden, soll ebenfalls in dieser Zeit entschieden werden.
Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, sagt Freitag. Unter einem Facebook-Post des Monopoly-Ludwigsburg-Accounts gibt es gleich mehrere Kommentare mit Vorschlägen für Straßen und Plätze, Sehenswürdigkeiten und Ereigniskarten: „Du wurdest von einem der xx Blitzer der Stadt geblitzt. Zahle 50 Euro an die Stadt“ oder „Du hast einen Bollerwagen mit ins Blüba genommen. Zahle 10 Euro extra“.
Vom Marktplatz bis zur Seestraße
Inzwischen wurden laut Website fast 100 Straßen vorgeschlagen – mit dabei sind etwa der Akademiehof, der Marktplatz, die Fasanenstraße und die Seestraße. Florian Freitag zeigt sich zufrieden mit der bisherigen Resonanz: „Wir freuen uns über eine hohe Beteiligung der Menschen aus Ludwigsburg und Umgebung sowie Nachfragen von Unternehmen und Institutionen aus der Stadt, die sich am Spiel als Partner beteiligen möchten.“ Auch die Ludwigsburger Kreiszeitung ist ein Medienpartner des neuen Monopoly Ludwigsburg. Ab Herbst wird das Spiel im Shop unserer Zeitung (lkz.de/shop) sowie im Kundencenter in der Körnerstraße 14-18 erhältlich sein.
„Ludwigsburg ist eine tolle Stadt“, sagt Florian Freitag: „Wenn wir dazu beitragen, dass die Ludwigsburger ihre Stadt mit unserem Monopoly neu entdecken, wären wir sehr glücklich.“ Freitag setzt außerdem darauf, dass Touristen das Spiel kaufen und dadurch Werbung für Ludwigsburg machen.
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