Ludwigsburg. Bis Sonntag konnte von A wie Abelstraße über G wie Gämsenbergstraße und K wie Kaffeeberg bis W wie Wettemarkt ausgewählt werden. Doch auf dem Spielfeld ist nur Platz für 22 Straßen. Welche Straßen sich einen Platz auf dem berühmten Spielbrett ergattern konnten, wird aber erst zur Präsentation des Spiels im Herbst 2026 gelüftet, heißt es in einer Pressemitteilung. Soviel sei verraten: Der Spitzenreiter der Abstimmung kommt auf fast 963 Stimmen, insgesamt wurden mehr als 40.000 Stimmen abgegeben.
Unterdessen ist das Monopoly jetzt schon ein Renner: „Wir haben mehr als 4.200 Vormerkungen vorliegen und bereits viele Anfragen von Buch- und Spielwarenhändlern aus der Stadt und der Region erhalten, die das Spiel verkaufen wollen“, so Florian Freitag von der Agentur polar 1, die das Spiel in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Spieleverlag Winning Moves realisiert.
„Eine so hohe Resonanz hätten wir nie erwartet“, so Freitag weiter. Auf den Ereigniskarten könnten nach Meinung der Einsender Texte stehen wie „Du kaufst Dauerkarten für das ‚Blühende Barock‘ für die ganze Familie. Zahle 50 Euro.“ oder „Du trinkst einen Glühwein auf dem Barock-Weihnachtsmarkt. 1x aussetzen.“
Viele Institutionen und Unternehmen, die aus Ludwigsburg nicht wegzudenken sind, möchten sich am Monopoly Ludwigsburg aktiv beteiligen. „Dazu werden aktuell Gespräche geführt, denn schließlich soll alles, was Ludwigsburg ausmacht, aufs Spielfeld kommen. Und dazu zählen auch bekannte Unternehmen und Institutionen aus der Stadt“, berichtet Florian Freitag. Interessenten können sich bei den Machern des Monopoly Ludwigsburg melden – oder unter www.ludwigsburg-spiel.de/partner-werden. Überdies soll unter anderem eine repräsentative Auswahl an Sehenswürdigkeiten und Fotomotiven der Stadt auf Spielkarton und Spielbrett abgebildet werden. (red)



