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Verkehr

Unfälle halten Einsatzkräfte in Atem

Seniorin stirbt bei Zusammenstoß auf der A 81 – In Eberdingen überschlägt sich Auto mehrmals

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Für die Fahrerin dieses BMW kommt auf der A 81 jede Hilfe zu spät. Foto: Dan Becker
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Ein 19 Jahre alter Audifahrer kommt zwischen Eberdingen und Nussdorf von der Fahrbahn ab und landet in einem Acker. An Bord sind auch zwei 13 Jahre alte Mädchen. Foto: www.7aktuell.de/Simon Adomat

Ludwigsburg. Im Strohgäu ist am frühen Montagmorgen eine 73 Jahre alte Autofahrerin auf der A 81 verunglückt. Zwischen Eberdingen und Nussdorf verlor ein 19 Jahre alter Autofahrer am Sonntagabend die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Ergebnis sind zwei schwer verletzte Beifahrerinnen, die erst 13 Jahre alt sind. Der Verursacher zog sich laut Polizei leichte Blessuren zu.

Der schwere Unfall auf der A 81 passierte gestern Morgen um 3.20 Uhr. Nach bisherigen Ermittlungen war die 73 Jahre alte Fahrerin mit ihrem BMW auf dem rechten von drei Fahrstreifen in Richtung Heilbronn unterwegs. Kurz nach der Anschlussstelle Feuerbach geriet sie aus bislang noch ungeklärten Gründen nahezu ungebremst unter einen vor ihr fahrenden Sattelzug. Die 73-Jährige starb noch an der Unfallstelle, der 29-jährige Lastwagenfahrer blieb unverletzt, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

Der Verkehr in Richtung Heilbronn wurde einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Insgesamt entstand ein Schaden von rund 30 000 Euro. Im Einsatz waren 26 Feuerwehrleute aus Ditzingen, ein Notarztfahrzeug, drei Rettungsfahrzeuge sowie vier Streifen der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg.

Zu hohe Geschwindigkeit war offenbar die Ursache für den Unfall zwischen Eberdingen und Nussdorf am Sonntagabend. Nach Angaben der Polizei kam der 19 Jahre alte Audi Fahrer gegen 18.45 Uhr mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach. Erst 30 Meter von der Fahrbahn entfernt endete die Tour in einem Acker. Die Kreisstraße musste zur Unfallaufnahme etwa eine Stunde gesperrt werden, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.

Während der 19-Jährige leicht verletzt davonkam, wurden die Beifahrerin und eine weitere Insassin (beide 13 Jahre alt) schwerer verletzt. Im Einsatz waren ein Rettungshubschrauber, zwei Rettungswagen, ein Notarzt und rund 40 Feuerwehrleute, so die Polizei. Der Schaden wird auf rund 25 000 Euro geschätzt. (red)