deutsche eishockey-liga 2
Bietigheim-Bissingen. | 13. Oktober 2018

Steelers setzen Aufwärtstrend fort

Den Schwung vom Derbysieg in Heilbronn hat Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen mit ins Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim genommen und feierte beim 5:3 den dritten Sieg in Folge.

Alles unter Kontrolle: Bastian Steingroß (links) bearbeitet Bad Nauheims Cody Sylvester.Foto: Baumann
Alles unter Kontrolle: Bastian Steingroß (links) bearbeitet Bad Nauheims Cody Sylvester.Foto: Baumann

Den Steelers fehlten auch gestern mit Torhüter Ilya Sharipov sowie den Stürmern Shawn Weller und Tyler McNeely drei verletzte Spieler. In Unterzahl verpassten die Gastgeber in der 7. Minute durch Topscorer Matt McKnight die Führung, der bei einem Konter an Nauheims Keeper Hendrik Hane scheiterte. Wenig später hatte Freddy Cabana gleich zweimal das 1:0 auf dem Schläger, doch der junge Gäste-Torhüter ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. 32 Sekunden vor der ersten Drittelpause war dann aber der Bann gebrochen, als Dennis Swinnen die präzise Vorlage von Yannick Wenzel zur Steelers-Führung verwertete.

Etwas überraschend fiel der Ausgleich für die Hessen in der 24. Minute, als Maximilian Hadraschek einen Abpraller verwertete. Doch schon im direkten Gegenzug lag Bietigheim wieder vorne. Elf Sekunden nach dem 1:1 bewies McKnight seinen Torriecher. 2111 Zuschauer in der Ege Trans-Arena waren begeistert.

Beide Torhüter patzen

Die Freude hielt jedoch nur zwei Minuten an, da hatte Radek Krestan Steelers-Keeper Sinisa Martinovic zum 2:2 überlistet. Ein vermeidbarer Gegentreffer. Auf der Gegenseite leistete sich dann auch Hane einen Lapsus und fing sich in der 29. Minute das 3:2 durch Marcus Sommerfeld.

Und als Bietigheim gerade ein Nauheimer Powerplay überstanden hatte, schlug Swinnen mit einem satten Schuss zum zweiten Mal zu und erhöhte in der 36. Minute auf 4:2. Jetzt war der Meister kaum noch zu bremsen und drückte mächtig auf die Tube.

Bad Nauheim warf im dritten Drittel noch einmal alles in die Waagschale, doch Bietigheim arbeitete konzentriert in der Defensive und schlug in der 54. Minute entscheidend zu: Yannick Wenzel sorgte mit seinem Treffer für weitere drei Punkte. Da tat auch der dritte Gegentreffer durch Krestan zwei Minuten vor Schluss zum 5:3 nicht mehr wirklich weh.

Am Sonntag haben die Steelers ausnahmsweise einmal spielfrei, am nächsten Freitag steigt dann das Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt.

von karl-heinz ullrich
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