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Einen Tag vor Spiel 6 gegen Kassel Huskies
Bietigheim Steelers stellen Trainer Alexander Dück frei

Ex-Trainer Alexander Dück und Interimstrainer Boris Blank (rechts).
Die Bietigheim Steelers stellen ihren Trainer trotz sportlichen Erfolgs mitten in den Playoffs frei. Grund ist ein Strafbefehl gegen den Coach.

Bietigheim-Bissingen. Die Bietigheim Steelers haben ihren Trainer Alexander Dück während der Playoff-Halbfinal-Serie gegen die Kassel Huskies mit sofortiger Wirkung freigestellt. Das teilte der Eishockey-Zweitligist am Samstagnachmittag mit. Am Freitag wurde durch einen Bericht unserer Zeitung bekannt, dass Dück vom Amtsgericht Besigheim ein Strafbefehl wegen sexueller Belästigung zugestellt worden war. „Die Bietigheim Steelers haben die Vorwürfe der sexuellen Belästigung von Beginn an sehr ernst genommen. Nachdem dem Verein gestern die Informationen zum Strafbefehl bekannt geworden sind, hat die Geschäftsführung in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und den Gesellschaftern entschieden, die sofortige Freistellung auszusprechen“, heißt es in der Mitteilung. „Ein sicheres und respektvolles Umfeld hat für die Bietigheim Steelers oberste Priorität – für alle, die Teil dieses Vereins sind.“

Weiter wollte sich der Verein nicht äußern. Auch Alexander Dück war nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. 

Für die restlichen Spiele der DEL2-Playoffs übernimmt Co-Trainer Boris Blank an der Bande, unterstützt von Routinier Tyler McNeely, der derzeit verletzt ist. Die Saison könnte aber bereits am Sonntag (17 Uhr/Ege Trans-Arena) beendet sein, falls die Steelers in Spiel 6 gegen Kassel verlieren. In der Best-of-Seven-Serie steht es derzeit 3:2 für die Nordhessen. Schon das Erreichen des Playoff-Halbfinales war ein überraschender Erfolg für die Bietigheimer, die als Aufsteiger in die Saison gegangen sind. 

Weitere Infos zu den Hintergründen des Falls gibt es unter folgenden Links: