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Eishockey

Derby gegen Falken lockt die Fans

Fünf Auswärtstore beim Spitzenreiter – dennoch ging Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen in Ravensburg leer aus. Im Derby gegen Heilbronn benötigen die Steelers wieder mehr Cleverness.

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Letzte Anweisungen vor dem Derby: Trainer Hugo Boisvert mit seinen Spielern.Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Durch die 5:8-Niederlage am Dienstagabend bei den Towerstars verpasste Bietigheim den Sprung auf Platz vier und hinkt damit den eigenen Ansprüchen immer noch etwas hinterher. Der DEL-2-Meister ist derzeit in der Rolle des Jägers und hat ein strammes Programm zu absolvieren. Mit dem Gastspiel heute Abend bei den Tölzer Löwen (19.30 Uhr), dem Derby am Sonntag (17 Uhr, Ege Trans-Arena) gegen die Heilbronner Falken sowie dem Heimspiel am kommenden Dienstag gegen Bayreuth gab es zuletzt nur noch wenige Phasen der Regeneration.

Da kann es sich schon mal bemerkbar machen, dass mit Torhüter Ilya Sharipov sowie den Stürmern Max Lukes, Shawn Weller und Freddy Cabana gleich vier Stützen fehlen. Ausgeschlossen ist das Comeback von einem oder mehreren dieser Spieler an diesem Wochenende zumindest nicht.

In Ravensburg haderte Steelers-Trainer Hugo Boisvert insbesondere mit der Startphase: „Die Towerstars sind eine starke Mannschaft. Jeder Fehler von uns wurde mit einem Tor bestraft. Positiv war, dass die Jungs sich im letzten Drittel zurückgekämpft haben. Das nächste Mal müssen wir auch von Beginn an besser spielen.“

Das gilt für den heutigen Auftritt in Bad Tölz, das als Tabellenzehnter die Play-offs im Visier hat. Beim 7:4-Sieg gegen Heilbronn ließen die Stürmer Stephen MacAulay mit einem Hattrick und Kyle Beach (1 Tor/3 Assists) wieder mal ihre Klasse aufblitzen. Löwen-Coach Markus Berwanger, der auch schon in Bietigheim hinter der Bande stand, konnte sich trotz der 2:4-Niederlage in Bad Nauheim mit der Wochenend-Ausbeute anfreunden: „Mit drei Punkten im Schnitt bin ich immer zufrieden.“

Ranta hat gut eingeschlagen

Derby-Gegner Heilbronn liegt sieben Punkte hinter den Steelers auf Platz sechs und feierte im letzten Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Frankfurt trotz eines 0:2-Rückstands noch einen 4:3-Sieg nach Verlängerung. Stark aufgetrumpft im Team von Trainer Alexander Mellitzer hat bislang besonders Falken-Stürmer Roope Ranta, der mit 31 Punkten in der Ligawertung Rang drei bei den Topscorern einnimmt.

Am Sonntag dürfte es eine dem Derby angemessene Kulisse geben. Die Stehplatztickets der Ege Trans-Arena sind jedenfalls schon ausverkauft.