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Hauner verzückt die Steelers-Fans

Dank eines überragenden Powerplays behielt Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen mit 6:3 gegen die Dresdner Eislöwen die Oberhand. Dabei sorgte ein Tor von Norman Hauner für ungläubiges Staunen.

Treffer von der Mittellinie: Norman Hauner (links) nimmt Maß zum 3:2.Foto: Baumann
Treffer von der Mittellinie: Norman Hauner (links) nimmt Maß zum 3:2. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Die Steelers, die weiter auf Stürmer Freddy Cabana verzichten mussten, dafür aber wieder mit Dennis Swinnen auflaufen konnten, nutzten das erste Powerplay zur Führung. Tyler McNeely fand nach Zuspiel von Bastian Steingroß in der 10. Minute die Lücke und überwand Dresdens Keeper Marco Eisenhut zum 1:0.

Doch die Eislöwen, die von Beginn an offensiv auftraten, glichen vier Minuten später durch Timo Walther auf, der vor dem Tor von Ilya Sharipov am schnellsten schaltete. Nur eine Minute später schlug es erneut bei den Steelers ein: In Überzahl hatte Harrison Reed zum 1:2 getroffen. In doppelter Überzahl setzten dann wieder die Schwaben ein Zeichen durch Norman Hauner, der in der 20. Minute das 2:2 markierte.

Hauner war es auch, dem das Tor des Abends glückte. Mit Ablauf des ersten Drittels überraschte er mit einem Schlenzer von der Mittellinie aus Eisenhut zum 3:2. Die 2274 Zuschauer in der Ege Trans-Arena staunten nicht schlecht über diesen Treffer mit Seltenheitswert.

Auch beim 4:2 in der 27. Minute durch einen Schlagschuss von Steingroß hatte Bietigheim einen Spieler mehr auf dem Eis und verbuchte den vierten Powerplaytreffer. Der Meister hatte jetzt alles unter Kontrolle und überzeugte mit flüssigem Kombinationsspiel. Und, wie sollte es anders sein, fiel auch das 5:2 durch McNeely bei Überzahl (41. Minute). Tor Nummer sechs war ausnahmsweise kein Überzahltor und fiel in der 46. Minute bei Fünf gegen Fünf: Gegen den Hammer von Marcus Sommerfeld war kein Kraut gewachsen. Nur noch Ergebniskosmetik war Dresdens dritter Treffer durch Steven Rupprich in der 58. Minute. Der Rest war Formsache für ein vor Spielwitz sprühendes Team von Trainer Hugo Boisvert. Für die Steelers geht die Jagd um Platz vier am Sonntag um 18.30 Uhr mit dem Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies weiter.

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