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Eishockey

Nostalgischer Heimsieg für Steelers

Die Bietigheim Steelers haben den dritten Sieg in Folge gefeiert. Gestern bezwang der Eishockey-Zweitligist die Eispiraten Crimmitschau in der Ege Trans-Arena mit 6:3.

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Erfolgreich in sattem Grün: Norman Hauner mit den Bietigheim Steelers. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Ein erfolgreicher Nachmittag mit reichlich Nostalgie: In grünen Retro-Trikots feierten die Bietigheim Steelers gestern 30 Jahre Eishockey in Bietigheim – und einen 6:3-Sieg über Zweitliga-Konkurrent Eispiraten Crimmitschau. Zuvor waren in einem sogenannten Legendenspiel ehemalige Bietigheimer Akteure gegeneinander angetreten.

Mit einer sehenswerten Choreographie empfingen die Steelers-Fans beide DEL 2-Mannschaften. Eine große 30 war in der Enztalkurve zu sehen. Zwischen beiden Ziffern stand das Logo der Steelers. Auch auf dem Eis ging es vor 2589 Zuschauern gleich munter zur Sache, allerdings äußerst unglücklich für die Bietigheimer. Benjamin Hüfner bekam den Puck nach einem Schlagschuss ins Gesicht und war davon kurz benommen, das nutzte Crimmitschau. Patrick McNally erzielte so nach 37 Sekunden die Gäste-Führung. Hüfner wurde behandelt und konnte später weiterspielen.

Die Gastgeber zeigten sich selbstbewusst und ließen sich vom Rückstand nicht einschüchtern. Bereits in der vierten Minute fiel der Ausgleich durch Alexander Preibisch. Matt McKnight hatte das Spielgerät zuvor in den Rückraum gespielt.

Die Steelers blieben dominierend, vergaben aber mehrere gute Chancen. In Überzahl gelang Norman Hauner die längst überfällige Führung (16. Minute). 24,5 Sekunden vor Drittelende bauten die Bietigheimer den Vorsprung aus. Bastian Steingroß` Distanzschuss fälschte Benjamin Zientek entscheidend zum 3:1 ab.

Im zweiten Durchgang traten die Steelers nicht mehr so dominant auf. Dennoch gelang den Bietigheimern der vierte Treffer durch McKnight (33.). Zwei Minuten später waren die Gastgeber unachtsam. André Schietzold kam von der Blauen Linie zum Abschluss und verkürzte auf 4:2.

Nach einem sehenswerten Sololauf gelang Zientek das 5:2. Acht Minuten vor Spielende flog Hauner nach einem Zweikampf mit dem Kopf gegen die Bande und ging blutend vom Eis, er musste aber nur kurz verarztet werden.

Das 5:3 für die Gäste durch Dominic Walsh (53.) änderte nichts mehr am souveränen Heimsieg der Steelers, zumal Bastian Steingross in der letzten Minute von der eigenen Grundlinie ins leere Tor zum 6:3 traf.