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Deutsche Eishockey-Liga 2

Scheibenschießen ohne Happy End

Wackelnde Defensivreihen und ein bitteres Ende für Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bisingen: Mit dem 6:7 nach Verlängerung gegen die Eispiraten Crimmitschau verpassten die Steelers gestern Abend den vierten Sieg in Serie.

Kampf an der Bande: Steelers-Stürmer Freddy Cabana (rechts) gegen Crimmitschaus Patrick Klöpper.Foto: Baumann
Kampf an der Bande: Steelers-Stürmer Freddy Cabana (rechts) gegen Crimmitschaus Patrick Klöpper. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen.. Gleich beim ersten Powerplay nach zwei Minuten ging für die Gastgeber der Schuss nach hinten los, denn Patrick McNally traf in der 3. Minute nach einem Konter in Unterzahl zum 0:1. Bietigheim drehte danach vor 2610 Zuschauern in der Ege Trans-Arena auf, kam zum Ausgleich durch Max Lukes (8. Minute) und zur 2:1-Führung durch Benjamin Zientek nach starker Vorarbeit von Freddy Cabana (16.).

Im zweiten Drittel ging es Schlag auf Schlag. Shawn Wellers Powerplay-Tor zum 3:1 (24.) beantwortete Rob Flick 35 Sekunden später mit dem 3:2. Auch das 4:2 durch Dennis Swinnen (29.) hatte nicht lange Bestand.

Zunächst überraschte Eispirat Carl Hudson Steelers-Keeper Ilya Sharipov mit einem Schuss von der blauen Linie zum 4:3 (31.), dann hatte Julian Talbot mit einem Penaltyschuss Glück, denn der Puck rutschte Sharipov durch die Beine zum 4:4 ins Tor (36.). Bietigheim schüttelte sich kurz und schlug in Überzahl durch Norman Hauner zurück, der in der 37. Minute zum 5:4 Maß nahm.

Das Scheibenschießen ging auch im dritten Spielabschnitt zunächst ungebremst weiter: 5:5 durch Christian Hilbrich (42.), 6:5 durch Swinnen (43.), 6:6 durch Christoph Kabitzky (45.). Es musste schließlich die Verlängerung herhalten, in der Crimmitschau das letzte Wort hatte durch Vincent Schlenker, der 44 Sekunden vor Ende der Overtime zum 7:6-Sieg traf.

Für Bietigheim geht es am Freitag um 20 Uhr mit dem Derby bei den Heilbronner Falken weiter.

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