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deutsche eishockey-liga 2

Steelers behalten ihre weiße Weste

Es war ein unglaublich schweres Stück Arbeit, bis der dritte Sieg im dritten Saisonspiel unter Dach und Fach war: Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen bezwang den ESV Kaufbeuren mit 4:2 und bleibt auf Erfolgskurs.

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Torjäger und Vorlagengeber: Matt McKnight (rechts) und Willie Corrin haben ihren Anteil am Steelers-Sieg.Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen.. Steelers-Coach Hugo Boisvert hatte gestern das seltene Vergnügen, beim Personal aus dem Vollen schöpfen zu können. Im Tor durfte wie zuletzt beim 3:2 in Bayreuth wieder Ilya Sharipov ran.

Kaufbeuren, mit einem 7:3-Sieg gegen Bad Nauheim und einer 2:5-Niederlage in Frankfurt in die Saison gestartet, begann schwungvoll und sorgte dafür, dass es Sharipov nicht langweilig wurde.

Doch der erste Treffer des Abends wurde dem Meister gutgeschrieben. Als ESV-Keeper Stefan Vajs einen Schlenzer von Freddy Cabana nicht festhalten konnte, nutzte Max Lukes den Abpraller in der 10. Minute zum 1:0 und sorgte für gute Laune unter den 2134 Zuschauern in der Ege Trans-Arena.

Bietigheim legte im Powerplay sofort nach: In der 12. Minute verwertete Torjäger Matt McKnight ein traumhaftes Zuspiel von Marcus Sommerfeld zum 2:0. Und es kam noch besser, denn nach einem Konter bei eigener Unterzahl profitierte in der 16. Minute beim 3:0 erneut McKnight von einer präzisen Vorlage, die diesmal Alexander Preibisch lieferte.

Auch im zweiten Drittel erwischte Kaufbeuren den besseren Start und drängte auf den Anschlusstreffer. Die Gäste aus dem Allgäu wussten mit Tempo und Elan zu überzeugen, doch zum einen erwies sich Sharipov als starker Rückhalt und zum anderen war gegen die Abgezocktheit der Steelers an diesem Abend zunächst kein Kraut gewachsen.

Erst in doppelter Überzahl fand Kaufbeuren zurück in das Match. In der letzten Minute des zweiten Spielabschnitts verkürzte Sami Blomqvist auf 1:3 und 24 Sekunden später stand es nach einem weiteren Powerplaytreffer durch Max Schmidle plötzlich nur noch 3:2. Die Strafen gegen McKnight und Norman Hauner sorgten für viel Unmut auf den Rängen.

Das dritte Drittel wurde zu einem Kampf auf Biegen und Brechen. Preibisch verpasste in der 50. Minute das 4:2, als er in Vajs seinen Meister fand. Vier Minuten später war dann die Vorentscheidung fällig: Benjamin Zientek nahm einen Pass von Willie Corrin auf und ließ Vajs keine Chance.