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Steelers fällt Last von den Schultern

Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen warf gegen die Tölzer Löwen kämpferisch alles in die Waagschale und beendete gestern Abend mit einem 6:3-Sieg die Serie von vier Niederlagen in Folge.

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In der Offensive: Steelers-Verteidiger Willie Corrin vor dem Tor des Tölzer Keepers Ben Meisner.Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Bietigheim musste wie schon am Mittwoch beim 2:5 gegen die Lausitzer Füchse auf die verletzten Stürmer Shawn Weller und Tyler McNeely verzichten. Rene Schoofs lief gestern als Verteidiger auf.

Den Gastgebern glückte vor 2029 Zuschauern in der 3. Minute zwar eine frühe Führung, als Freddy Cabana Marcus Sommerfeld bediente, der per Direktabnahme Löwen-Keeper Ben Meisner keine Chance ließ. Doch im Powerplay fiel nach neun Minuten der Ausgleich durch Kyle Beach.

Eine kapitaler Tölzer Abwehrschnitzer verhalf den ebenfalls nicht sattelfest wirkenden Steelers zum 2:1: Alexander Preibisch sagte in der 14. Minute Danke. Und der Meister legte in Überzahl nach, als Cabana nach einem Abpraller am schnellsten schaltete und in der 18. Minute zum 3:1 traf.

Auch im zweiten Drittel lief bei den Bietigheimern längst noch nicht alles rund. Die Defensive hatte Mühe, die flinken Tölzer in Schach zu halten. Torhüter Ilya Sharipov stand mehrfach im Brennpunkt. In der 38. Minute war jedoch auch der Youngster machtlos, als Manuel Edfelder auf 3:2 verkürzte. Kämpferisch war den Steelers nichts vorzuwerfen, doch die Souveränität vergangener Jahre scheint den Schwaben etwas abhanden gekommen zu sein.

Sharipov blieb nach dem zweiten Drittel verletzungsbedingt in der Kabine, nach einem schmerzhaften Zusammenprall mit einem Löwen-Spieler. Sinisa Martinovic rückte zwischen die Pfosten. Der Routinier durfte sich in der 48. Minute über den vierten Bietigheimer Treffer freuen, den Dennis Swinnen markierte. Drei Minuten später machte Topscorer Matt McKnight den Sack mit dem 5:2 endgültig zu. Das 5:3 durch den Tölzer Andreas Pauli beantwortete Cabana in der 58. Minute mit dem 6:3.

Mit neuem Selbstvertrauen geht es für die Steelers am Sonntag um 17 Uhr zum Derby nach Heilbronn.