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Steelers lösen das Play-off-Ticket

Play-off-Ticket gelöst und die Abstiegsrunde vermieden: Eishockey-Zweitligist Bietigheim Steelers glückte mit dem 5:2-Derbysieg gegen die Heilbronner Falken am vorletzten Hauptrundenspieltag doch noch ein Happy End.

Im Brennpunkt: Steelers-Keeper Cody Brenner im Duell mit Heilbronns Jordan Samuels-Thomas (hinten).Foto: Baumann
Im Brennpunkt: Steelers-Keeper Cody Brenner im Duell mit Heilbronns Jordan Samuels-Thomas (hinten). Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Steelers-Trainer Marc St. Jean überraschte im Tor mit Cody Brenner, der den Vorzug vor Stephon Williams erhielt. Und Brenner stand von Beginn an im Fokus, denn Heilbronn setzte Bietigheim mächtig unter Druck und drängte auf ein schnelles Tor. Die Falken waren nur schwer von der Scheibe zu trennen, so dass die Gastgeber Mühe hatten, für Entlastung zu sorgen.

Dennoch feierten die Steelers den ersten Treffer im Derby, als Benjamin Zientek Falken-Keeper Mirko Pantkowski in der 14..Minute mit einem nicht unhaltbar wirkenden Schuss überlistete. Der Großteil der 4517 Zuschauer in der ausverkauften Ege Trans-Arena war begeistert.

Die Falken führten auch im zweiten Drittel Regie gegen nervös wirkenden Steelers, denen die 1:0-Führung kaum Sicherheit verlieh. Der Ausgleich lag in der Luft und schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Doch Brenner blieb zunächst fehlerlos. Erst allmählich löste sich Bietigheim aus der Umklammerung und hatte Pech mit einem Lattentreffer von Matt McKnight in der 32. Minute.

Max Prommersberger handelte sich zum Auftakt des dritten Drittels eine unnötige Strafzeit ein, die von Heilbronn, das noch um das Play-off-Heimrecht kämpft, nicht genutzt werden konnte. Die Gäste trumpften nun dank ihrer läuferischen Klasse immer stärker auf, fanden aber in Cody Brenner ihren Meister.

Im Powerplay hatten die Steelers dann auch das nötige Scheibenglück, als Guillaume Leclerc den Puck in der 49. Minute über die Linie stocherte. Einen Assistpunkt verdiente sich Freddy Cabana. Das 2:0 stellte den Spielverlauf so ziemlich auf den Kopf.

Die Falken mussten sich wie im falschen Film vorkommen, gaben sich aber noch lange nicht geschlagen. In Überzahl verkürzte Yannick Valenti per Schlagschuss nur drei Minuten später auf 2:1. Das Drama in der Ege Trans-Arena nahm seinen Lauf.

Mit einer spektakulären Einzelaktion im Powerplay erlöste Brett Breitkreuz die Steelers-Fans mit dem 3:1 in der 57. Minute. Heilbronns Trainer Alexander Mellitzer nahm danach eine Auszeit, seine Mannschaft mobilisierte noch einmal alle Kräfte und verkürzte durch Bryce Gervais auf 3:2 (58.).

Mit zwei Schüssen ins leere Tor zum 4:2 und 5:2 sorgten schließlich Zientek und Leclerc für ein Happy End.

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