Ludwigsburg. Ein Betrieb aus dem Landkreis Ludwigsburg hat Zollregeln verletzt und muss rund 157.000 Euro Einfuhrabgaben zahlen. Das Unternehmen hatte eine Luxuslimousine im Wert von über 510.000 Euro zur sogenannten aktiven Veredelung angemeldet, wie der Zoll mitteilte. Dazu durfte das Unternehmen das Auto aus dem EU-Ausland zollfrei einführen – allerdings nur unter Einhaltung von zeitlichen Fristen und mit der Bedingung, dass das Auto danach wieder ausgeführt wird. Die Reparaturfrist lief allerdings ab, ohne dass der Betrieb den Weitertransport nachgewiesen hatte. Erst kurz vor einer Zollkontrolle gab der Betrieb zu, dass das Auto entgegen den Vorschriften in einem anderen EU-Land steht. Deshalb war die Einfuhrabgabe nun fällig.
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