Rust. Nach einem Vorfall im Erlebnisbad Rulantica im südbadischen Rust, bei dem ein 24-Jähriger zwei minderjährige Mädchen unsittlich berührt haben soll, hat der Europa-Park das Geschehen bedauert und gleichzeitig auf seine Sicherheitsvorkehrungen verwiesen. Durch das schnelle und umsichtige Handeln der Mitarbeiter von Rulantica und der Polizei habe der Tatverdächtige identifiziert werden können.
In dem Bad gebe es alleine im Bereich Badesicherheit 50 Mitarbeiter, die per Funk verbunden seien. «Hinzu kommen unter anderem Videoüberwachung, ein Sicherheitsdienst sowie regelmäßige Awareness-Schulungen», betonte ein Sprecher des Europa-Parks.
Die beiden Mädchen im Kindesalter hatten sich am vergangenen Samstag zunächst an eine erziehungsberechtigte Person gewandt. Diese informierte Mitarbeiter des Bades. Alarmierte Polizisten machten den Verdächtigen vor Ort ausfindig. Weitere Angaben machte die Polizei auf Anfrage nicht.
Sicherheitsmaßnahmen seit Vorfall im vergangenen Jahr verstärkt
Laut dem Sprecher des Europa-Bades sind seit dem vergangenen Jahr zudem zusätzliche technische Kontrollen beim Ein- und Auslass umgesetzt und die Sensibilisierung der Gäste im Vorfeld und vor Ort verstärkt worden. In dem Erlebnisbad war im August 2025 ein sechs Jahre altes Mädchen verschwunden.
Später hatte sich herausgestellt, dass es von einem 31-Jährigen angesprochen und aus dem Bad geführt worden war, um es zu missbrauchen. Das Kind ließ er danach zurück, es wurde später völlig verängstigt mehrere Kilometer von dem Bad entfernt entdeckt. Der Mann ist mittlerweile verurteilt, das Urteil noch nicht rechtskräftig.
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