Ulm. Handelszölle und geopolitische Spannungen zogen auch am Gartengerätehersteller Gardena nicht spurlos vorbei. Das operative Betriebsergebnis (Ebit) sank um zwei Prozent auf umgerechnet rund 65 Millionen Euro, wie aus dem Geschäftsbericht der schwedischen Konzernmutter Husqvarna hervorgeht. Der Nettoumsatz der Gardena Division sank auf knapp eine Milliarde Euro.
Die Verbrauchernachfrage in Nordamerika und speziell in den USA sei schwierig gewesen, sagte ein Unternehmenssprecher. «Der Umsatzrückgang war in erster Linie auf elektrische Produkte sowie auf geringere Verkäufe von Bewässerungsprodukten in Nordamerika zurückzuführen. In Europa hingegen stiegen die Verkäufe von Bewässerungsprodukten.»
Das Unternehmen aus Ulm gehört seit 2007 zur schwedischen Husqvarna Group und hat seine vier deutschen Standorte in Baden-Württemberg. Die Husqvarna Group beschäftigte in Deutschland zum Ende des Jahres rund 2.180 Mitarbeitende. Weltweit waren zum Jahresende rund 3.110 Mitarbeitende für die Gardena Division tätig. Die Berichtswährung ist die schwedische Krone.
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